27
Sep
2021

Cap-Klauseln: Wachsender Trend in Hotel-Betreiberverträgen?

Cap-Klauseln und das betriebliche Risiko

Wie kann ein (Hotel-)Betreiber sein betriebliches Risiko reduzieren?

Diese Frage ist in der Corona-Krise aktueller denn je und führt dazu, dass sogenannte Cap-Klauseln wieder mehr und mehr Beachtung in Miet- und Pachtverträgen finden. Durch vertragliche Regelungen zu Verlustobergrenzen, bzw. zu sogenannten Caps, soll eine Risikoverteilung zwischen den Parteien hergestellt werden. Durch eine Cap-Klausel kann der Betreiber sein betriebliches Risiko auf einen vorher zwischen den Parteien festgelegten Betrag eingrenzen. » Lesen Sie mehr

26
Aug
2021

Corona: Im Norden nichts Neues – OLG Schleswig zum Pachtausfall eines Hotelbetreibers

Folgen für die Hotelindustrie

Die aufgrund der COVID-19 Pandemie im April 2020 eingeführte Regelung des Art. 240 § 2 EGBGB begründet weder eine gesetzliche Stundung des Miet- bzw. Pachtzinses noch ein Leistungsverweigerungsrecht. Der Vermieter bzw. Verpächter kann den Mieter bzw. Pächter weiterhin auf Zahlung verklagen. Ebenso kann der Mieter bzw. Pächter weiterhin mit seiner Miet-/Pachtzahlung in Verzug geraten; Verzögerungsschäden oder Verzugszinsen sind ebenso nicht ausgeschlossen.

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12
Feb
2021

Hotelbetreiber in der COVID-19 Krise

Rettung durch Restrukturierung im Planverfahren (Restrukturierungsplan & Insolvenzplan)

Die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie haben die deutsche Wirtschaft in vielen Bereichen massiv getroffen. Eine (wenn nicht die) mit am stärksten betroffene Branche ist die der Hotelbetreiber. Aufgrund von Beherbergungsverboten und Reisebeschränkungen zur Eindämmung von COVID-19 waren Hotelbetriebe über weite Strecken des Jahres 2020 geschlossen und sind es auch heute noch, weshalb die Umsätze deutlich zurückgegangen sind. Als Reaktion auf diese Entwicklungen hat die Regierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie entgegenzuwirken und die Betroffenen zu unterstützen. Milliardenschwere Hilfspakete umfassen diverse (Hilfs-)Maßnahmen wie staatliche Kredite, staatliche Garantien und verlorene Zuschüsse. Neben diesen Maßnahmen, welche in erster Linie die Liquidität eines betroffenen Unternehmens sicherstellen sollen, hat die Regierung die Insolvenzantragspflicht unter bestimmten Voraussetzungen mehrfach ausgesetzt (zuletzt bis zum 30. April 2021). Zusammengenommen bieten diese Maßnahmen finanzielle Unterstützung für Unternehmen der Hotelbranche und gewähren ihnen ein wenig Zeit, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen.

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12
Mrz
2018

Konsolidierungstrend bei Hotelbetreibergesellschaften

Renaissance des Owner-Agreements? Oder: Was kann ich als Eigentümer tun, wenn mein Hotelbetreiber verkauft wird?

Auf der IHIF in Berlin vor wenigen Tagen gab es unter anderem ein Thema: Die Konsolidierung bei den Hotelbetreibergesellschaften oder, konkret, der Verkauf der Foremost HIEX-Betreibergesellschaft an Whitbread. Dies wäre an sich nur eine Nachricht gewesen, die eher positiv vom Markt aufgenommen wird: Ein starkes englisches Unternehmen übernimmt einen deutlich schwächeren Franchisenehmer und Pächter einiger Hotels in Deutschland. Für alle Beteiligten und insbesondere für alle Investoren an sich eine gute Nachricht, da hierdurch ja die Konzerngruppe der Pächtergesellschaft massiv verstärkt wird. Der Verkauf von kleineren Hotelbetreibergesellschaften, die in den letzten Jahren massiv als Franchisepartner großer internationaler Brands in Deutschland expandiert haben, ist kein Einzelfall und wird unserer Erwartung nach auch in den kommenden Jahren zunehmen. So konnte man der Presse auch entnehmen, dass Gorgeous Smiling Hotels den Hotelbetreiber GS Star und die Markenrechte an Arthotel ANA erworben hat und weitere Hotelbetreibergesellschaften übernehmen möchte, um zusammen mit Auctus Capital Partners eine eigene Hotelimmobiliensparte aufzubauen. » Lesen Sie mehr