15
Jan
2021

First Mover Advantage? Reform der Missbrauchskontrolle durch die 10. GWB-Novelle

Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD „kurz vor Zwölf“ noch einen Änderungsantrag eingereicht hatten, der einige weitere Modifikationen und Ergänzungen insbesondere im Bereich der Missbrauchskontrolle vorsah, hat der Bundestag am 14. Januar 2021 die 10. GWB-Novelle verabschiedet. Dieses „GWB-Digitalisierungsgesetz“ ist seit dem 19. Januar 2021 in Kraft. Die Neuerungen durch dieses Gesetz sind weitreichend und betreffen neben der Durchsetzung kartellrechtlicher Schadensersatzansprüche insbesondere die Fusionskontrolle (auch im Immobilienbereich), das Verwaltungs- und Bußgeldverfahren (inklusive der sog. Compliance Defense) sowie gesonderte (und erstmals überhaupt normierte) Datenzugangsansprüche. Die im Vorfeld größte Aufmerksamkeit haben aber die Änderungen im Bereich der Missbrauchskontrolle erfahren. Nicht zu Unrecht, wie dieser Blog zeigt.

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15
Jan
2021

„Less is more“ – Neue Fusionskontrollvorgaben durch die 10. GWB-Novelle

Der Bundestag hat am 14. Januar mit der 10. GWB‑Novelle umfassende Änderungen im deutschen Kartellrecht beschlossen. Diese sind seit dem 19. Januar 2021 in Kraft. Auch die Fusionskontrolle kommt nicht ungeschoren davon. In der auch als „GWB-Digitalisierungsgesetz“ bezeichneten Novelle steht naturgemäß der „Techlash“, also die Reform von regulatorischen Vorgaben zur Eindämmung der Marktmacht von (großen) Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen, im Fokus. Die Änderungen in den Fusionskontrollregelungen schienen hier in der öffentlichen Debatte eher ein Schattendasein zu fristen – zu Unrecht. Der folgende Beitrag fasst die wesentlichen Neuerungen zusammen.

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