Dr. Tobias Faber

Dr. Tobias Faber

9
Jul
2021
Dr. Tobias Faber
Kristina Laewen
Kristina Laewen
  • E-Mail:
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& Kristina Laewen

Game Changer für nicht klimaneutral hergestellte Produkte: Die CO2-Abgabe der EU

Mitte Juli wird die EU-Kommission ihr lang erwartetes Klimapaket veröffentlichen. Dieses Klimapaket soll einen CO2-Grenzausgleichsmechanismus, den „EU carbon border adjustment mechanism“ („CBAM“), enthalten. In einem Beschluss vom 10. März 2021 betont das EU-Parlament die Notwendigkeit einer solchen Regelung und fordert die Kommission auf, tätig zu werden. Deren Entscheidung wird nun mit Spannung erwartet: Obwohl noch keine offiziellen Informationen der EU-Kommission vorliegen, wird in der deutschen und internationalen Presse auf Grundlage des Parlamentsbeschlusses und eines öffentlich gewordenen Entwurfs des Kommissionspapiers bereits heftig über den Inhalt der neuen Regelung spekuliert. Es sei demnach zu erwarten, dass in einer ersten Phase eine Abgabe auf die Einfuhr von Zement, Elektrizität, Düngemitteln sowie von diversen Eisen-, Stahl- und Aluminiumgütern aus Drittstaaten (ausgenommen Island, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein) in die EU erhoben wird. Maßgeblich für die Höhe der Abgabe soll der Preis sein, den europäische Unternehmen im Wochendurchschnitt für die Ersteigerung von EU-Emissionszertifikaten zahlen müssen. Dabei haben die drittstaatlichen Händler zu belegen, wie viel CO2 sie im Produktionsvorgang verbraucht haben. Von der Abgabe abgezogen werden können jedoch Kosten, die die Unternehmen in ihrem drittstaatlichen Heimatland für den CO2-Verbrauch aufbringen müssen.

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10
Jan
2021
Dr. Tobias Faber
Katharina Baunach
Katharina Baunach
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& Katharina Baunach

Green Deal und Nationale Wasserstoffstrategie: Grüner Zugbetrieb in greifbarer Nähe

Öffentlich nachlesbar soll in Bremervörde bis Mitte 2021 die weltweit erste stationäre Wasserstoff-Tankstelle für Züge fertiggestellt werden. Die Zukunftsvision eines emissionsfreien Zugbetriebs soll mithilfe der Inbetriebnahme von mit Wasserstoff-Brennzellen betriebener Züge realisiert werden. Diese sollen in den nächsten Jahren die aktuell überwiegend mit Diesel betriebenen Züge ersetzen und damit einen klimaneutralen Personenzugverkehr ermöglichen. » Lesen Sie mehr

11
Feb
2020
Dr. Tobias Faber
& Dr. Fabian Pfuhl, LL.M. (Auckland)
& Johannes Groß

Brexit und Datenschutz: Boom für Datencenterbetreiber in Kontinentaleuropa?

Das Vereinigte Königreich hat die EU zum 31. Januar 2020 nunmehr tatsächlich verlassen.  Das Austrittsabkommen sieht vor, dass während der Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 Großbritannien in ganz weiten Teilen weiter wie ein EU-Mitgliedsstaat behandelt wird, während beide Seiten die zukünftigen Regeln für eine gemeinsame Zusammenarbeit ausarbeiten. Für die Zeit danach kündigte Boris Johnson – amtierender britischer Premierminister – am 3. Februar in einem schriftlichen Statement an:

The UK will in future develop separate and independent policies in areas such as […] and data protection, maintaining high standards as we do so.

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1
Mrz
2019
Dr. Tobias Faber
& Johannes Groß

Blockchain-Technologie & Supply Chain: A Winning Team?

Seit Beginn des Jahres wickelt die Saudische Zollbehörde zusammen mit dem Joint & Venture TradeLens (IBM und Maersk) Zollangelegenheiten mit Hilfe der Blockchain-Technologie ab [hier finden Sie mehr]. Dies überrascht aufgrund der vielen Vorteile der Blockchain-Technologie gegenüber dem herkömmlichen Verfahren nicht.

Überall dort, wo eine große Anzahl von Informationen und Daten für viele Beteiligte zugänglich gemacht und von diesen genutzt werden soll, eignet sich der Einsatz der Blockchain-Technologie, um eine lästige, teure und ineffiziente Papierdokumentationen abzulösen. Auch vom Weltwirtschaftsforum wurde beispielsweise der Vorteil des papierlosen Handels festgestellt. So kann die Blockchain-Technologie im Falle der internationalen Transportwirtschaft beispielsweise ganz erheblich die Zollangelegenheiten vereinfachen und zeigt damit, wie eine smarte Logistik aussehen könnte. » Lesen Sie mehr

12
Feb
2019
Dr. Tobias Faber
& Johannes Groß

Deutschland: Digitalland oder digitales Nirvana?

Interview: Wie es nach einem Jahr Koalitionsvertrag um die Digitalisierungspläne der Bundesregierung steht

Am 7. Februar 2019  feierte der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD seinen einjährigen Geburtstag [siehe auch unseren Blog vom 10.02.2018]. Ein angekündigtes Fokusthema: Die Digitalisierung. Bereits im November 2018 hat die Bundesregierung ihre Umsetzungsstrategie zur Gestaltung des digitalen Wandels in Deutschland vorgestellt. Darin sind ihre Ziele und die erforderlichen Umsetzungsschritte zur weiteren Digitalisierung Deutschlands genauer definiert.

Ich habe dies zum Anlass genommen, um mit unserem Partner Dr. Tobias Faber (Infrastructure, Energy, Resources und Projects) und Mit-Herausgeber des Praxishandbuches „Industrie 4.0 und Internet of Things“ über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung zu sprechen.

[Johannes Groß:] Tobias, um innovative IoT-Geschäftsmodelle entwickeln und etablieren zu können, ist eine schnelle und stabile Netzverbindung notwendig. Setzt die Bundesregierung ihre Schwerpunkte beim Infrastrukturausbau richtig?

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