Dr. Florian von Schreitter

Dr. Florian von Schreitter

Kartellrecht / Düsseldorf
27
Jul
2021
Dr. Florian von Schreitter
Christian Ritz, LL.M. (USYD)
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& Christian Ritz, LL.M. (USYD)

Kartellrecht nach der Pandemie – Was uns bevorsteht und was zu tun ist – Teil 3

Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte auch erheblichen Einfluss auf die Verfolgungsaktivitäten der Kartellbehörden. In so mancher Jurisdiktion kam diese zeitweilig sogar zum Stillstand. Nun stellen sich die Fragen: Was erwartet uns mit Blick auf das Kartellrecht nach der Pandemie? Und was ist angesichts dessen zu tun? In unserer dreiteiligen Beitragsreihe gehen wir vertieft hierauf ein und skizzieren, wie Unternehmen sich auf die gesteigerte kartellbehördliche Verfolgung bestmöglich vorbereiten können.

Dafür greifen wir auf die Erkenntnisse und Erfahrungen der Global Cartel Investigations Group von Hogan Lovells zurück. Es zeigen sich sechs Schlüsselthemen für die Kartellrechtsverfolgung, deren Herausforderungen sich Unternehmen weltweit stellen müssen. Unternehmen, die diese Themen ernst nehmen und die damit verbundenen Risiken angemessen abbilden, werden auch diese neue, herausfordernde Zeit erfolgreich meistern.

Im ersten Teil unserer Beitragsreihe habe wir uns mit zwei Grundlagenthemen befasst: dem allgemein wieder steigenden Risiko der weltweiten Kartellrechtsverfolgung sowie der Unverzichtbarkeit funktionierender Kartellrechtscompliance. Der zweite Teil drehte sich um die heute mehr denn je gebotene ganzheitliche Sicht auf das Kartellrecht und die Notwendigkeit eines „Tech-Mindset“. Im abschließenden dritten Teil der Reihe wollen wir nun einen Blick auf zwei weitere Themen werfen: die zunehmende Vermengung kartellrechtlicher und außerkartellrechtlicher Fragen – „Blended Antitrust“ – sowie die bei allen Kartellrechtsthemen stetig wachsende Bedeutung einer internationalen Perspektive.

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20
Jul
2021
Dr. Florian von Schreitter
Christian Ritz, LL.M. (USYD)
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Kartellrecht nach der Pandemie – Was uns bevorsteht und was zu tun ist – Teil 2

Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte auch erheblichen Einfluss auf die Verfolgungsaktivitäten der Kartellbehörden. In so mancher Jurisdiktion kam diese zeitweilig sogar zum Stillstand. Nun stellen sich die Fragen: Was erwartet uns mit Blick auf das Kartellrecht nach der Pandemie? Und was ist angesichts dessen zu tun? In unserer dreiteiligen Beitragsreihe gehen wir vertieft hierauf ein und skizzieren, wie Unternehmen sich auf die gesteigerte kartellbehördliche Verfolgung bestmöglich vorbereiten können.

Dafür greifen wir auf die Erkenntnisse und Erfahrungen der Global Cartel Investigations Group von Hogan Lovells zurück. Es zeigen sich sechs Schlüsselthemen für die Kartellrechtsverfolgung, deren Herausforderungen sich Unternehmen weltweit stellen müssen. Unternehmen, die diese Themen ernst nehmen und die damit verbundenen Risiken angemessen abbilden, werden auch diese neue, herausfordernde Zeit erfolgreich meistern.

In dem ersten Teil  unserer Beitragsreihe habe wir uns mit zwei Grundlagenthemen befasst: dem allgemein wieder steigenden Risiko der weltweiten Kartellrechtsverfolgung sowie der Unverzichtbarkeit funktionierender Kartellrechtscompliance. Der nachfolgende zweite Teil unserer Beitragsreihe befasst sich mit der heute mehr denn je gebotenen ganzheitlichen Sicht auf Kartellrechtsthemen und der überragenden Bedeutung eines „Tech-Mindset“.

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13
Jul
2021
Dr. Florian von Schreitter
Christian Ritz, LL.M. (USYD)
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Kartellrecht nach der Pandemie – Was uns bevorsteht und was zu tun ist – Teil 1

Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 war ein globaler Schock. Die Auswirkungen auf Wirtschaft, Handel, Reiseverkehr und bürgerliche Freiheiten, aber auch auf die Gesellschaft als Ganzes waren deutlich spürbar – und sind es in vielerlei Hinsicht noch immer. Was neben der täglichen Berichterstattung über diese Folgen weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit blieb, ist die Tatsache, dass die Pandemie auch die Verfolgungsaktivitäten der Kartellbehörden beeinflusste; in so mancher Jurisdiktion kam diese zeitweilig sogar zum Stillstand. Dank der Verfügbarkeit wirksamer Impfstoffe ist nun jedoch Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Fragen, die sich mit Blick auf das Kartellrecht nun stellen, lauten: Was erwartet uns in der post-pandemischen Zeit? Und was ist angesichts dessen zu tun?

In einer dreiteiligen Beitragsreihe werden wir uns mit diesen Fragen beschäftigen. Hierfür greifen wir auf die Erkenntnisse und Erfahrungen der Global Cartel Investigations Group von Hogan Lovells zurück. Es zeigen sich sechs Schlüsselthemen für die Kartellrechtsverfolgung, deren Herausforderungen sich Unternehmen weltweit stellen müssen. Unternehmen, die diese Themen ernst nehmen und die damit verbundenen Risiken angemessen abbilden, werden auch diese neue, herausfordernde Zeit erfolgreich meistern.

Der nachfolgende erste Teil der Reihe befasst sich dabei mit zwei Grundlagenthemen: dem allgemein wieder steigenden Risiko der weltweiten Kartellrechtsverfolgung sowie der Unverzichtbarkeit funktionierender Kartellrechtscompliance.

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16
Apr
2021
Dr. Florian von Schreitter
& Dr. Elena Wiese

Sorgfaltspflichten qua Sektoruntersuchung und kein Herz für „Pay-for-Delay“

Der EuGH urteilt in der Sache Lundbeck

In der viel beachteten Sache Lundbeck (u.a. C-591/16 P) hat der EuGH mit Urteil vom 25.03.2021 die Bußgeldentscheidungen der Kommission aufrechterhalten. Es geht um einen in das Jahr 2003 zurückreichenden Pay-for-Delay-Fall, in dem das dänische Pharmaunternehmen Lundbeck nach Ablauf seines Grundpatents ein Antidepressivum durch Abreden mit mehreren Generikaherstellern weiterhin zu schützen suchte. Der Fall bestätigt zunächst die bisherige Rechtsprechung zu Pay-for-Delay-Vereinbarungen, statuiert aber insbesondere eine gänzlich neue Obliegenheit zur Aufbewahrung von Dokumenten bei Sektoruntersuchungen der Kommission.

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15
Jan
2021
Dr. Florian von Schreitter
& Dr. Anne-Kathrin Lauer
& Julian Urban

First Mover Advantage? Reform der Missbrauchskontrolle durch die 10. GWB-Novelle

Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD „kurz vor Zwölf“ noch einen Änderungsantrag eingereicht hatten, der einige weitere Modifikationen und Ergänzungen insbesondere im Bereich der Missbrauchskontrolle vorsah, hat der Bundestag am 14. Januar 2021 die 10. GWB-Novelle verabschiedet. Dieses „GWB-Digitalisierungsgesetz“ ist seit dem 19. Januar 2021 in Kraft. Die Neuerungen durch dieses Gesetz sind weitreichend und betreffen neben der Durchsetzung kartellrechtlicher Schadensersatzansprüche insbesondere die Fusionskontrolle (auch im Immobilienbereich), das Verwaltungs- und Bußgeldverfahren (inklusive der sog. Compliance Defense) sowie gesonderte (und erstmals überhaupt normierte) Datenzugangsansprüche. Die im Vorfeld größte Aufmerksamkeit haben aber die Änderungen im Bereich der Missbrauchskontrolle erfahren. Nicht zu Unrecht, wie dieser Blog zeigt.

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