21
Sep
2020

OLG Karlsruhe: Auch als „Tap Tag“ versteckte Links sind Werbung

Eine bekannte deutsche Influencerin muss ihre Beiträge auf Instagram auch dann als Werbung kennzeichnen, wenn sie die Seiten anderer Unternehmen mit Hilfe sog. „Tap Tags“ verlinkt. Dies hat das OLG Karlsruhe in zweiter Instanz in einem kürzlich ergangenen Urteil entschieden und bestätigt damit das erstinstanzliche Urteil des LG Karlsruhe (Az. 6 U 38/19). Mangels höchstrichterlicher Rechtsprechung zu der Thematik hat das OLG Karlsruhe jedoch die Revision zum BGH zugelassen.

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3
Jul
2020

Influencer Marketing: HansOLG Hamburg zur Offensichtlichkeit von Werbung

In seinem Urteil vom 2. Juli 2020 zur Frage der Erforderlichkeit der Kennzeichnung von Influencer-Beiträgen auf Instagram als Werbung hat das HansOLG Hamburg Kriterien genannt, aus denen sich die Offensichtlichkeit von Werbung ergebe, womit eine Kennzeichnung nach § 5a Abs. 6 UWG nicht erforderlich sei. Das Gericht traut dabei den Verbrauchern deutlich mehr zu als noch andere erst- und zweitinstanzliche Gerichte in der Vergangenheit. Da die Frage jedoch umstritten ist, hat das HansOLG Hamburg die Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) zugelassen. » Lesen Sie mehr

8
Jun
2020

#Schleichwerbung – 15.300 Euro Vertragsstrafe für Influencerin

Eine deutsche Influencerin wurde vom LG Koblenz (Az. 1 HK O 45/17) zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 15.300 Euro verurteilt, weil sie in sozialen Medien kommerzielle Inhalte vorgestellt, den kommerziellen Zweck des jeweiligen Beitrags jedoch nicht hinreichend deutlich gemacht, habe. » Lesen Sie mehr

14
Feb
2020

Werbeplakat für Musical-Show: Tina-Turner-Double sieht Tina Turner zu ähnlich…

Mit Urteil vom 22. Januar 2020 (28 O 193/19) hat das LG Köln einer Veranstaltungsfirma untersagt, mit dem Namen und einem vermeintlichen Bild der Sängerin Tina Turner für die Show „Simply the Best – die Tina Turner Story“ zu werben. Das für das Plakat abgelichtete Tina-Turner-Double sei Tina Turner schlichtweg zu ähnlich. » Lesen Sie mehr

10
Apr
2019

KG Berlin: Verlinkung in Instagram-Post kann Kennzeichnungspflicht auslösen

Das KG Berlin hat mit Urteil vom 8. Januar 2019 (Az. 5 U 83/18) über den viel diskutierten Fall einer Influencerin entschieden, die in ihren Instagram-Posts auf verschiedene Unternehmen verlinkt hatte, ohne hierfür eine Gegenleistung zu erhalten. » Lesen Sie mehr