16
Mrz
2018

KEINE KÜNDIGUNG WEGEN VERDACHT DER ZUGEHÖRIGKEIT ZUR EXTREMISTISCHEN GRUPPE

Das LAG Niedersachsen musste sich in einem Urteil vom 12.03.2018 (Az.: 15 Sa 319/17) mit der Frage befassen, ob der bloße Verdacht der Zugehörigkeit zur radikal-militanten „Jihad-Bewegung“ und der damit verbundenen Strafbarkeit nach § 89 c StGB (Terrorismusfinanzierung) für die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ausreichend ist. Im Ergebnis entschied das LAG Niedersachsen, dass die Kündigung mangels konkreter Störung des Arbeitsverhältnisses unwirksam ist. » Lesen Sie mehr

8
Jan
2018

Interpol: Erneuter Schlag gegen den illegalen Onlinehandel mit Arzneimitteln

Immer häufiger und spezialisierter gehen Strafverfolgungsbehörden auch in Deutschland gegen den illegalen Handel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten vor. Die Hintergründe für die zunehmenden Aktivitäten von Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaften liegen auf der Hand:

Längst hat sich das Geschäft rund um den rechtswidrigen Vertrieb von Pharmaprodukten zu einem traurigen und höchst profitablen Wachstumsmarkt entwickelt. Nicht umsonst werden in Ermittlerkreisen Arzneimittelfälschungen gerne auch als „das neue Kokain“ bezeichnet. Dass dieser Vergleich nicht allzu weit hergeholt ist, wird schnell deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass nachgemachte Präparate oft wesentlich günstiger von Tätern eingekauft und hergestellt werden können als konventionelle Drogen, sich gleichzeitig aber auch mit Arzneimittelfälschungen ein höherer Verkaufspreis erzielen lässt. Die tatsächlichen Ausmaße des illegalen Handels erahnen ließen erst jüngst wieder die Ergebnisse der von Straf- und Zollbehörden durchgeführten „Operation Pangea X“.

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