23
Jul
2020
Dr. Christian Tinnefeld
Dr. Christian Tinnefeld
Datenschutz und Datensicherheit, IT-Recht, Internetrecht, Urheberrecht / Hamburg
E-Mail: christian.tinnefeld@hoganlovells.com
Telefon: +49 40 41993 238
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& Dr. Christian Tinnefeld

„Schrems II“-Urteil: Übersicht zu Positionierungen der Aufsichtsbehörden

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der vergangenen Woche für einen Paukenschlag gesorgt, als er mit seiner „Schrems-II“ Entscheidung vom 16. Juli 2020 (Rechtssache C-311/18) den Privacy Shield-Beschluss für ungültig erklärt hat. Das Urteil wirft insbesondere mit Blick auf Datenübermittlungen in die USA eine Reihe von Fragen auf und stellt Unternehmen bei der Ausgestaltung ihrer internationalen Datentransfers vor erhebliche Herausforderungen. Da der EuGH die Aufsichtsbehörden berufen hat, die Einhaltung der vom EuGH festgestellten Grundsätze durchzusetzen, sollten Unternehmen die Positionierungen der Aufsichtsbehörden und öffentlichen Stellen beobachten. Wir helfen mit einem Überblick über die bereits veröffentlichten Behördenpositionen. » Lesen Sie mehr

16
Jul
2020

„Schrems II“-Urteil: EuGH erklärt EU-U.S. Privacy Shield für unwirksam

Mit heutigem Urteil hat der Gerichtshof der Europäischen Union („EuGH„) das erst rund vier Jahre alte EU-US Privacy Shield Abkommen für ungültig erklärt. Gleichzeitig stellt der EuGH in Frage, inwieweit Unternehmen ihre Datentransfers in die USA und in andere Drittländer auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission stützen können. Damit hat das Urteil massive Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit von Datentransfers in nicht-europäische Staaten. Wir haben die Kernaussagen des Urteils sowie Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen zusammengestellt. » Lesen Sie mehr

23
Feb
2018

Art. 29-Datenschutzgruppe: Leitlinien zur Datenübermittlung in Drittländer

Die Art. 29-Datenschutzgruppe („Art. 29-Gruppe“) hat kürzlich neue Leitlinien zur Anwendung des Art. 49 DSGVO veröffentlicht. In dieser Norm sieht die DSGVO eine von mehreren Möglichkeiten für Unternehmen vor, die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer außerhalb der EU und des EWR („Drittländer“) rechtmäßig zu gestalten. Dabei regelt Art. 49 DSGVO Ausnahmetatbestände, in denen eine Datenübermittlung in ein Drittland ohne Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission und ohne geeignete Garantien (Art. 46 DSGVO) oder verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Art. 47 DSGVO) zulässig ist. » Lesen Sie mehr

12
Nov
2017

Grenzüberschreitende Übermittlung personenbezogener Daten nach der DSGVO

Überblick und Checkliste für Datentransfers in Drittländer

Die grenzüberschreitende Übermittlung von Daten ist ohne vorherige rechtliche Prüfung bereits jetzt nach dem noch bis zum 24.5.2018 geltenden BDSG erheblichen Risiken ausgesetzt. Die Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) sowie des gleichzeitig in Kraft tretenden neuen BDSG (BDSG 2018) stellt Praktiker vor neue Herausforderungen. Die DS-GVO vereinfacht zwar den Datenaustausch innerhalb der EU, indem sie einheitliche Mindestanforderungen aufstellt. Für Datenübermittlungen in Drittländer außerhalb der EU stellen sich dagegen wichtige Fragen. Ein aktueller Beitrag aus der Zeitschrift für Datenschutz (ZD) beschreibt die ab dem 18.5.2018 geltenden Voraussetzungen für solche Datenübermittlungen in Drittländer. Zudem zeigt er Lösungsansätze auf und gibt pragmatische Handlungsempfehlungen. Der Beitrag enthält auch Checklisten für die Prüfung der Zulässigkeit der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer nach der DS-GVO.

Sie können den ZD-Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Verlag C. H. Beck hier hier gratis im Volltext abrufen.

 

Verfasst von Tim Wybitul und Dr. Lukas Ströbel (sind aus der Sozietät ausgeschieden)

2
Jul
2017

Teure Schadensersatzansprüche wegen Fehlern beim Datenschutz

Nach dem derzeit geltenden Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) drohen Unternehmen keine nennenswerten Schadensersatzansprüche von Arbeitnehmern oder anderen Verbrauchern, wenn sie deren Daten unrechtmäßig verarbeiten. Das ändert sich ab Mai 2018 mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Denn die DSGVO sieht die Erstattung immaterieller Schäden, eine Beweislast des Daten verarbeitenden Unternehmens und Verbandsklagerechte vor. Dies ermöglicht es Arbeitnehmern, Kunden und anderen Verbrachern künftig, erfolgreich Schadensersatzforderungen gegen Unternehmen geltend zu machen.

Lesen Sie hier einen Überblick aus der F.A.Z.-Kolumne „Mein Urteil„. Eine ausführlichere Zusammenfassung für Unternehmen mit Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen können Sie bald in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) nachlesen oder bereits jetzt bei unserem Datenschutzteam erfragen.

 

Verfasst von Tim Wybitul (aus der Sozietät ausgeschieden)