3
Jul
2017
Zahnraeder

Beitrag im Betriebs-Berater: Compliance bei der Besteuerung von Arbeitnehmern

Die Lohnsteuer hat neben der Umsatzsteuer das höchste Steueraufkommen. Entsprechend kompliziert und detailliert sind die gesetzlichen Regelungen und Verwaltungsvorschriften zur Lohnsteuer. Aufgrund dieser komplexen Vorschriften kommt es bei der Anmeldung und dem Abzug von Lohnsteuer häufig zu Fehlern. In einem aktuellen Beitrag im Betriebs-Berater, Heft 26.2017, Seite 1495 erfahren Sie, was bei internen Untersuchungen, der Berichtigung von Erklärungen und bei Betriebsprüfungen zur Lohnsteuer zu beachten ist. » Lesen Sie mehr

2
Jul
2017
Legal
Tim Wybitul
Tim Wybitul
Arbeitsrecht, Compliance / Frankfurt
E-Mail: tim.wybitul@hoganlovells.com
Telefon: +49 69 962 36 358
» zur Autorenseite
Tim Wybitul

Teure Schadensersatzansprüche wegen Fehlern beim Datenschutz

Nach dem derzeit geltenden Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) drohen Unternehmen keine nennenswerten Schadensersatzansprüche von Arbeitnehmern oder anderen Verbrauchern, wenn sie deren Daten unrechtmäßig verarbeiten. Das ändert sich ab Mai 2018 mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Denn die DSGVO sieht die Erstattung immaterieller Schäden, eine Beweislast des Daten verarbeitenden Unternehmens und Verbandsklagerechte vor. Dies ermöglicht es Arbeitnehmern, Kunden und anderen Verbrachern künftig, erfolgreich Schadensersatzforderungen gegen Unternehmen geltend zu machen.

Lesen Sie hier einen Überblick aus der F.A.Z.-Kolumne “Mein Urteil“. Eine ausführlichere Zusammenfassung für Unternehmen mit Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen können Sie bald in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) nachlesen oder bereits jetzt bei unserem Datenschutzteam erfragen.

23
Jun
2017
Ampel

Es geht um die Wurst – Kartellbußgeldverfahren nach der 9. GWB-Novelle

Mit den durch die 9. GWB-Novelle eingeführten Änderungen im Kartellordnungswidrigkeitenrecht beabsichtigt der Gesetzgeber eine Angleichung an das EU-Kartellrecht und weitet die Bußgeldhaftung erheblich aus.

Mit der 9. GWB-Novelle nimmt sich der Gesetzgeber erneut der Schließung der sog. “Wurstlücke” an. Diese Sanktionslücke im deutschen Kartellordnungswidrigkeitenrecht verdankt ihren Namen dem Wurstfabrikanten Tönnies, der sich durch eine geschickte gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung seines Wurstimperiums einem durch das Bundeskartellamt verhängten Bußgeld in dreistelliger Millionenhöhe entziehen konnte. Die wesentlichen Vermögensgegenstände der kartellrechtlich verantwortlichen juristischen Personen wurden auf andere Konzernunternehmen übertragen und die kartellrechtlich verantwortlichen juristischen Personen erloschen. » Lesen Sie mehr

1
Apr
2017

BGH: Rechtswidriges Filesharing – Eltern müssen Namen ihrer Kinder preisgeben

Müssen Eltern als Inhaber eines Internetanschlusses den Namen ihres (volljährigen) Kindes preisgeben, wenn sie positiv wissen, dass dieses eine Urheberrechtsverletzung begangen hat? Die Antwort auf diese Frage lautet „Ja!”, wenn man dem Bundesgerichtshof folgt. In einem am 30. März 2017 gefällten Urteil haben sich die Karlsruher Richter hier klar positioniert (Az.: I ZR 19/16Loud). Es ist die zweite Entscheidung binnen Tagen, welche die rechtsverletzende Nutzung eines Internetanschlusses im familiären Umfeld behandelt. Unlängst hat das Landgericht München dem Europäischen Gerichtshof zwei Fragen zur Schadensersatzhaftung beim Filesharing in einem ähnlichen Fall vorgelegt (vgl. Blogbeitrag). » Lesen Sie mehr

28
Mrz
2017
Computerstecker

Spannend! LG München legt EuGH erneut Fragen zum Filesharing vor

Das Thema Filesharing beschäftigt die Gerichte nach wie vor. So hat das Landgericht München dem Europäischen Gerichtshof jüngst zwei Fragen zur Haftung für illegales Filesharing vorgelegt. Der entsprechende Beschluss datiert vom 17. März 2017 (Az. 21 S 24454/14).

Hintergrund sind die unlängst veröffentlichten Urteilsgründe zu der Entscheidung des Bundesgerichtshofs in der Sache Afterlife. Darin haben die Karlsruher Richter die Beweislast zugunsten Ehegatten und Familien deutlich „entschärft“ (Urteil vom 6. Oktober 2016, Az. I ZR 154/15). Das Landgericht München sieht hierin einen möglichen Verstoß gegen europäische Bestimmungen zur Gewährleistung eines effektiven Rechtsschutzes. Die Münchener Richter haben dabei Erfahrung mit Vorlagen zum EuGH. Schon das gerade in Urheberrechtskreisen viel Beachtete McFadden-Urteil des EuGH geht auf die Initiative des Landgerichts München zurück (vgl. Beschluss vom 18. September 2014, Az. 7 O 14719/12McFadden). » Lesen Sie mehr