21
Sep
2017
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Pay-per-use – Disruptives Geschäftsmodell für den Anlagen- und Maschinenbau?

Die Digitalisierung des Anlagen- und Maschinenbaus ermöglicht viele neue Geschäftsfelder. Betreffen die meisten dieser Industrie 4.0-Geschäftsmodelle Serviceanbieter der IT-Branche (beispielsweise Softwareentwickler, Softwareprovider, Datenverarbeiter, Serviceprovider, Web- und App-Designer), bestehen auch für Anlagen- und Maschinenbauer vielfältige neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Allen voran stehen dabei Infrastructure as a Service oder pay-per-use/ pay-per-hour Modelle. Durch diese neuen Geschäftsmodelle werden die klassischen Leistungen des Anlagen- und Maschinenbauers hin zu IT-basierten Services verschoben. » Lesen Sie mehr

30
Jun
2017
Sassenberg-Faber Rechtshandbuch Industrie4.0 - IoT

Rechtshandbuch Industrie 4.0 und Internet of Things

Die Digitalisierung und Vernetzung der deutschen Wirtschaft ist in vollem Gange. Die Transformation der analogen Industrielandschaft hin zu einer vernetzen Welt zieht sich durch alle Branchen und Sektoren. Sie betrifft nicht nur große Internetunternehmen, Banken oder Startups, sondern auch den deutschen Mittelstand. Die erfolgreiche Bewältigung dieser tiefgreifenden Veränderungsprozesse wird entscheidend dafür sein, ob Deutschland seine Spitzenrolle als führende Industrie- und High-Tech-Nation beibehält. Dafür ist es entscheidend, dass die Entwicklung neuer Geschäfts- und Wertschöpfungsmodelle auf einen fruchtbaren Rechtsrahmen trifft, der sinnvolle regulatorischen Voraussetzungen schafft. » Lesen Sie mehr

22
Jun
2017
Ampel

Digital ist Trumpf!…

…Marktdefinition und neue Marktmachtkriterien für die digitalen Märkten

9. GWB-Novelle: Deutschland übernimmt Vorreiterrolle bei der Anpassung des Kartellrechts an die Digitalökonomie (Teil 2)

Am 9. Juni 2017 sind mit der 9. GWB-Novelle wichtige Änderungen im deutschen Kartellrecht in Kraft getreten. (Die Highlights der 9. GWB-Novelle finden Sie hier.) Die gezielte Anpassung einzelner Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) an die Herausforderungen der Digitalwirtschaft war ein Schwerpunkt der Reform. Neben der Einführung einer neuen transaktionswertbasierten Aufgreifschwelle in der Fusionskontrolle (siehe dazu hier unseren ausführlichen Beitrag) betreffen diese Neuregelungen insbesondere die kartellrechtliche Behandlung unentgeltlicher Leistungen (z.B. von Social Media-Plattformen) sowie marktbeherrschender Unternehmen, insbesondere im Bereich der Digitalwirtschaft.

Es ist zu erwarten, dass sie in den nächsten Jahren die kartellrechtliche Praxis in Deutschland und Europa prägen werden. Die Vielzahl offener Fragen wird einen erhöhten Abstimmungsbedarf zwischen der Wirtschaft und dem Bundeskartellamt hervorrufen. » Lesen Sie mehr

21
Jun
2017
Ampel

Mind the gap – Neue transaktionswertbezogene Aufgreifschwelle in der Fusionskontrolle

9. GWB-Novelle: Deutschland übernimmt Vorreiterrolle bei der Anpassung des Kartellrechts an die Digitalökonomie (Teil 1)

Am 9. Juni 2017 sind mit der 9. GWB-Novelle wichtige Änderungen für Unternehmen im deutschen Kartellrecht in Kraft getreten. (Die Highlights der 9. GWB-Novelle finden Sie hier.) Die Reform setzt zwei Schwerpunkte: die Umsetzung der europäischen Kartellschadensersatzrichtlinie (für einen ausführlichen Überblick siehe unsere Blog-Beiträge hier) und die gezielte Anpassung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) an die Herausforderungen der Digitalwirtschaft.

Die Neuregelungen betreffen u.a. die Fusionskontrolle, den Umgang mit unentgeltlichen Leistungen (z.B. Social Media-Plattformen) sowie marktbeherrschenden Unternehmen, insbesondere im Bereich der Digitalwirtschaft. Diese Reform kann die kartellrechtliche Praxis in Deutschland und Europa in den nächsten Jahren prägen. Viele Fragen sind allerdings noch offen, insbesondere beim praktischen Umgang mit der neuen transaktionswertbezogenen Aufgreifschwelle in der deutschen Fusionskontrolle. Dies wird zu einem erhöhten Abstimmungsbedarf zwischen der Wirtschaft und dem Bundeskartellamt führen. » Lesen Sie mehr

20
Apr
2017
Dach

Matrix-Strukturen im Arbeitsrecht

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft macht auch vor der internen Organisation von Unternehmen keinen Halt. Insbesondere in internationalen Unternehmen zeigen sich Veränderungen in der Konzernstruktur. Während wesentliche Entscheidungen für den Gesamtkonzern früher von der Konzernspitze getroffen und durch den jeweiligen Vorgesetzten auf Unternehmens- und Betriebsebene umgesetzt wurden, werden Entscheidungen heutzutage zunehmend für einzelne Produktsparten oder Geschäftsbereiche gesondert getroffen. Denn moderne Unternehmen sind nicht länger streng hierarchisch organisiert, sondern zeichnen sich durch eine eher funktionale Struktur aus. Häufig werden dabei “Service-Bereiche” für Themen wie HR, Finance und IT geschaffen, die mithilfe moderner Kommunikationsformen unternehmensübergreifend tätig werden. Zudem sehen sich die Geschäftsleiter konzernangehöriger Unternehmen immer häufiger der Thematik ausgesetzt, Entscheidungen anderer für “ihr” Unternehmen annehmen und umsetzen zu müssen. » Lesen Sie mehr