13
Jun
2019

OLG Frankfurt: US-E-Book-Plattform haftet für Urheberrechtsverletzung in Deutschland

Die Betreiberin einer internationalen Internet-Plattform, die Literatur frei zugänglich macht, haftet für Urheberrechtsverletzungen in Deutschland, wenn in deutscher Sprache angebotene Werke nach deutschem Urheberrecht noch nicht gemeinfrei sind und die Betreiberin sich die von Dritten eingestellten Werke zu eigen macht. Das hat das OLG Frankfurt a.M. mit Urteil vom 30. April 2019 entschieden. » Lesen Sie mehr

3
Okt
2017

Kalter Kaffee oder Hot Shit – brauchen Buchverlage jetzt ein Leistungsschutzrecht?

Podiumsdiskussion am 12. Oktober 2017 auf der Buchmesse Frankfurt

Ein Leistungsschutzrecht für Buchverleger: Überflüssig meinen die einen, überfällig meinen die anderen – und das nicht erst seit gestern. Die erloschen geglaubte Debatte um die Notwendigkeit eines Verlegerrechts aber hat der Bundesgerichtshof mit seiner VG-Wort-Entscheidung erneut befeuert. Die Fragen sind dabei heute aktueller denn je. Ist ein Verlegerrecht wirklich die richtige Antwort auf die Aufhebung der Verlegerbeteiligung? Oder verspricht ein Leistungsschutzrecht sogar Lösungen für die digitale Zukunft? Wie könnte ein eigenes Leistungsschutzrecht für Buchverlage aussehen? Und drängt die Zeit oder will gut Ding Weile haben?

Diskussionsteilnehmer:

  • Katharina Winter, Justiziarin S. Fischer Verlage,
  • Nina George, Schriftstellerin,
  • Jakob Meiner, Meiner Verlag,
  • Reiner Dresen, Random House,
  • Dr. Nils Rauer, Hogan Lovells Frankfurt,
  • Torsten Kutschke, Chefredakteur „Kommunikation & Recht“

Ort:

  • Buchmesse Frankfurt, Halle 4.2. C 96

Datum:

  • 12. Oktober 2017, 14:00 bis 15:00 Uhr

 

Verfasst von Dr. Nils Rauer, MJI (aus der Sozietät ausgeschieden)