14
Feb
2019

Hogan Lovells Broschüre: Matrix Structures under German Law

Immer mehr Konzerne haben Matrix-Strukturen, bei denen die betriebswirtschaftliche Organisation vom rechtlichen Aufbau des Konzerns abweicht. Matrix-Strukturen können zu Synergien führen, das Management des Konzerns effizienter machen und Reorganisationen erleichtern. Zugleich ergeben sich zahlreiche Rechtsfragen, wenn Konzernfunktionen abweichend von der gesellschaftsrechtlichen Struktur organisiert sind.

In der Broschüre „Matrix Structures – Compliance and Risk Management in Corporate Groups under German Law 2019“ gehen wir auf wichtige Rechtsfragen zu Matrix-Strukturen in diesen Bereichen ein:

  • Gesellschaftsrecht
  • Arbeitsrecht
  • Produkthaftung, Produktsicherheit und Produkt Compliance
  • Steuerrecht
  • Datenschutz im Zusammenhang mit Beschäftigten

» Lesen Sie mehr

6
Jun
2018

Grundsätzlich kein Konzernbetriebsrat bei Sitz der Konzernobergesellschaft im Ausland

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich (wieder) mit der Frage befasst, ob ein Konzernbetriebsrat in Deutschland gebildet werden kann, wenn die Konzernspitze ihren Sitz im Ausland hat (BAG Beschluss v. 23. Mai 2018 – 7 ABR 60/16). Das Ergebnis überrascht nicht: Danach ist die Bildung eines Konzernbetriebsrats in einem solchen Fall nur dann möglich, wenn eine deutsche Gesellschaft entsprechende Leitungsmacht im Sinne der Rechtsprechung des BAG zum „Konzern im Konzern“ innehat. Das heißt, dass die in Deutschland ansässige Gesellschaft als Teilkonzernspitze wesentliche Leitungsmacht in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten ausüben muss. Nur dann steht dem Konzernbetriebsrat in Deutschland ein Ansprechpartner gegenüber, der Entscheidungen in mitbestimmungspflichtigen Fragen treffen und auch ausführen kann. Das BAG bleibt damit seiner Entscheidungslinie treu. » Lesen Sie mehr

26
Mrz
2018

GroKo will Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei beruflicher Weiterbildung stärken

Das Thema Mitbestimmung im Betrieb ist im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018 ein wesentliches Thema. Gleich zu Beginn des 177-seitigen Papiers wird festgehalten, dass die Mitbestimmung insbesondere in Zeiten der Digitalisierung sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene von zentraler Bedeutung ist. Einer der Kernpunkte ist dabei die geplante Stärkung des allgemeinen Initiativrechts des Betriebsrats für die berufliche Weiterbildung. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Betrieblicher Mitbestimmung kommt auch im digitalen Wandel große Bedeutung zu. Das allgemeine Initiativrecht der Betriebsräte für Weiterbildung werden wir stärken.“ » Lesen Sie mehr

20
Apr
2017

Matrix-Strukturen im Arbeitsrecht

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft macht auch vor der internen Organisation von Unternehmen keinen Halt. Insbesondere in internationalen Unternehmen zeigen sich Veränderungen in der Konzernstruktur. Während wesentliche Entscheidungen für den Gesamtkonzern früher von der Konzernspitze getroffen und durch den jeweiligen Vorgesetzten auf Unternehmens- und Betriebsebene umgesetzt wurden, werden Entscheidungen heutzutage zunehmend für einzelne Produktsparten oder Geschäftsbereiche gesondert getroffen. Denn moderne Unternehmen sind nicht länger streng hierarchisch organisiert, sondern zeichnen sich durch eine eher funktionale Struktur aus. Häufig werden dabei „Service-Bereiche“ für Themen wie HR, Finance und IT geschaffen, die mithilfe moderner Kommunikationsformen unternehmensübergreifend tätig werden. Zudem sehen sich die Geschäftsleiter konzernangehöriger Unternehmen immer häufiger der Thematik ausgesetzt, Entscheidungen anderer für „ihr“ Unternehmen annehmen und umsetzen zu müssen. » Lesen Sie mehr