7
Nov
2018
On Air

Rat beschließt Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMS)

Am heutigen Tage, 6. November 2018, hat der Rat der Europäischen Union in Brüssel die neue Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMS) verabschiedet. Damit kommt ein langwieriger Gesetzgebungsprozess seinem Abschluss ein gutes Stück näher. Mit der Gesetzesnovelle wird die bestehende Regulierung für den linearen TV-Sektor in Teilen auf den Internetsektor ausgedehnt. Die zunehmende Konvergenz der Medien über Kabel, Satellit und Internet wie auch der verschiedenen Medienangebote (linear / on demand) an sich haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die neue Richtlinie ist Teil der Bestrebungen, einen digitalen Binnenmarkt innerhalb der Europäischen Union zu schaffen.

Ein Beispiel für die neuen Bestimmungen ist etwa die Verpflichtung für Video-On-Demand Anbieter, eine Mindestquote von 30% an europäischen Werken in ihr Portfolio aufzunehmen. Eine Vielzahl weiterer Regulierungen wird die digitale Medienlandschaft in Europa künftig prägen. » Lesen Sie mehr

1
Jun
2016
Blogbeitrag_Arbeitsrecht

Digitaler Binnenmarkt: Die Europäische Kommission macht Ernst

Die Europäische Kommission hat Ende letzter Woche im Rahmen ihrer Strategie für den Digitalen Binnenmarkt in Europa insgesamt fünf Gesetzgebungsinitiativen auf den Weg gebracht. Hierbei handelt es sich konkret um folgende Vorhaben:

1. Der Entwurf für die Änderung der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste

Die geplanten Änderung sollen den Anwendungsbereich der sogenannten AVMS-Richtlinie erweitern. Anbietern von Video-on-Demand diensten soll auferlegt werden, ein Minimum von 20% an europäischen Inhalten vorzuhalten. Auch sollen die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, Abgaben auf VoD-Dienste zu erheben, um so die nationale Kulturpolitik zu fördern. Der Entwurf sieht weiter vor, dass Video-Sharing-Plattformen verpflichtet werden, effektive Maßnahmen zum Schutz vor Hetze im Internet und der Bereitstellung jugendgefährdender Inhalte zu ergreifen. » Lesen Sie mehr