2
Mrz
2017
Euromünzen

Arbeitnehmerüberlassung: “equal pay” bei Zuweisung einer höherwertigen Tätigkeit

Leiharbeitnehmer haben grundsätzlich einen Anspruch auf das gleiche Arbeitsentgelt (equal pay) wie vergleichbare Stammarbeitnehmer des Entleihers (Näheres zu den Ausnahmen, auch nach der anstehenden AÜG-Reform, finden Sie hier). Doch was passiert, wenn der Leiharbeitnehmer für eine bestimmte Tätigkeit überlassen wird, vom Entleiher aber eine höherwertige Tätigkeit zugewiesen bekommt? Mit dieser Frage musste sich das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung (Az. 5 AZR 53/14) befassen. » Lesen Sie mehr

9
Jan
2017
Leuchte grün

Analysetool zum Fremdpersonaleinsatz: Risiken rechtzeitig erkennen und vermeiden

Wieder einmal hat das Bundesarbeitsgericht bewiesen, wie wichtig die Abgrenzung zwischen Leiharbeitnehmern und externen Dienstleistern oder Werkerstellern sein kann. Schauen Sie in unseren YouTube-Kanal und lassen Sie sich in einem kurzen Video die Zusammenhänge zwischen diesen Formen des Fremdpersonaleinsatzes erläutern. Dort zeigen wir Ihnen auch, wie Sie Risiken Ihres Fremdpersonaleinsatzes mit Hilfe eines von der deutschen Praxisgruppe Arbeitsrecht von Hogan Lovells entwickelten Analysetools bewerten können. » Lesen Sie mehr

22
Nov
2016
Leuchte grün

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes – Was ändert sich zum 1.4.2017?

Am 25. November 2016 wird der Deutsche Bundesrat den “Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze” verabschieden und somit den von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles im Jahr 2015 angestoßenen Reformprozess des Arbeitnehmerüberlassungsrechts nach mehreren Anläufen zum Abschluss bringen. Bereits am 21. Oktober 2016 hatte der Deutsche Bundestag “grünes Licht” für den Gesetzentwurf gegeben, der noch im letzten Moment durch die Änderungsempfehlungen des Ausschusses für Arbeit und Soziales modifiziert wurde. Arbeitgeber müssen sich aber bereits jetzt mit den geplanten Änderungen auseinandersetzen, um auf die ab dem 1. April 2017 geltende neue Rechtslage vorbereitet zu sein. In der aktuellen Ausgabe des Betriebs-Beraters erläutern Ihnen Dr. Kerstin Neighbour und Matthes Schröder aus der Praxisgruppe Arbeitsrecht von Hogan Lovells die Gesetzesänderungen im Einzelnen und geben Ihnen konkrete Empfehlungen zum Umgang mit den neuen gesetzlichen Vorgaben. Der Beitrag (BB 2016, 2869) kann hier abgerufen werden. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Fachmedien Recht und Wirtschaft, einem Fachbereich der dfv Mediengruppe.

24
Okt
2016
Reichstag

AÜG-Reform: neue Spielregeln für Leiharbeit und Werkverträge ab 1. April 2017

Lange wurde darum gerungen, nun ist der Gesetzentwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) und anderer Gesetze beschlossen. Der Bundestag hat am Freitag, 21. Oktober 2016, das Gesetz mit einigen wenigen, dafür allerdings wesentlichen Änderungen im Vergleich zur Entwurfsfassung verabschiedet. Im November wird noch der Bundesrat abschließend über das Gesetz beraten. Aufgrund der Vorabstimmungen ist nicht damit zu rechnen, dass er Einwände gegen das Gesetzesvorhaben äußern wird. Das Gesetz bringt grundlegende Änderungen für den Einsatz von Fremdpersonal in Unternehmen mit sich. Die Neuregelungen werden nicht wie ursprünglich geplant zum 1. Januar, sondern erst zum 1. April 2017 in Kraft treten.

Auch wenn Sie nun etwas mehr Zeit bekommen haben, sollten Sie sich frühzeitig auf die neue Gesetzeslage vorbereiten und die erforderlichen Maßnahmen treffen, um für die ab April des kommenden Jahres geltenden Neuregelungen für den Einsatz von Leiharbeitnehmern im Unternehmen gewappnet zu sein. Wir haben für Sie daher die wichtigsten Fragen & Antworten in unserem Newsflash aufbereitet, den Sie hier abrufen können.

20
Nov
2015
Fuenf vor zwoelf auf Uhr

AÜG-Reform: Einschränkungen bei Leiharbeit und Werkverträgen

Am 16. November 2015 hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles den lang erwarteten Entwurf eines “Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) und anderer Gesetze” in die Ressortabstimmung gegeben. Sofern der Gesetzesentwurf in der nun bekanntgewordenen Fassung tatsächlich umgesetzt werden sollte, drohen nicht nur weitere Einschränkungen beim Einsatz von Leiharbeit und Werkvertragslösungen im Unternehmen, sondern auch gravierende Eingriffe in das Arbeitsvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie in das Recht der Unternehmensmitbestimmung. Der vorgelegte Entwurf geht weit über die im Koalitionsvertrag angekündigten Regelungen hinaus. » Lesen Sie mehr