18
Jun
2018
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Carolin Stadtaus
Carolin Stadtaus
Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit / München
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Carolin Stadtaus
Sophia Jaeger
Sophia Jaeger
Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit / Düsseldorf
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& Sophia Jaeger
Dr. Judith Solzbach
Dr. Judith Solzbach
Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit / München
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& Dr. Judith Solzbach

Doch noch nicht zu spät – BGH klärt wichtige Verjährungsfrage für Altfälle

Der BGH hat am Dienstag, den 12. Ju­ni 2018, ei­ne für Kar­tell­scha­dens­er­satz­an­sprü­che zen­tra­le Fra­ge ge­klärt: Die Ver­jäh­rungs­hem­mung fin­det auch auf solche Ansprüche Anwendung, die vor dem 01.07.2005 entstanden sind.  » Lesen Sie mehr

3
Jun
2018
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Tim Wybitul
Tim Wybitul
Arbeitsrecht, Compliance / Frankfurt
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Tim Wybitul

Datenschutz-Interview im Wiwo-Management-Blog: Abmahnanwälte und die DSGVO

Die Eu-Datenschutz-Grundverordung gilt erst seit dem 25. Mai 2018 – und schon verschicken erste Anwälte Abmahnungen wegen tatsächlichen oder vermeintlichen Datenschutzverstößen. Im Wiwo-Management-Blog beschreibt Claudia Tödtmann im Interview mit Tim Wybitul, welche Gefahren drohen und wie man Sie vermeidet. Das Interview können Sie hier abrufen.

Einen Überblick über die Rechtslage und Schritte zur Verringerung rechtlicher Risiken von Datenschutz-Abmahnungen finden Sie hier.

16
Mai
2018
Einhornjagd

Einhornjagd

Bundeskartellamt und österreichische Bundeswettbewerbsbehörde veröffentlichen Entwurf eines Leitfadens zum neuen Schwellenwert in der Fusionskontrolle

Blogserie zur 9. GWB-Novelle

Seit 2017 gilt in Deutschland und Österreich ein neuer Schwellenwert in der Fusionskontrolle, der nicht mehr von den Umsätzen der beteiligten Unternehmen abhängt, sondern dem Wert der Transaktion. Auch der Erwerb eines Unternehmens ohne Umsätze wie z.B. eines Start-ups muss danach angemeldet werden, wenn der Wert der Gegenleistung EUR 400 Mio. (Deutschland) bzw. EUR 200 Mio. (Österreich) überschreitet und das Zielunternehmen “erhebliche Inlandstätigkeit” aufweist (siehe unseren Blog dazu hier).

Die Bestimmung der Gegenleistung oder der Inlandstätigkeit wirft allerdings in der Praxis häufig erhebliche Probleme auf. Sind Earn-out-Klauseln bei Biotech-Unternehmen als Bestandteil der Gegenleistung zu behandeln? Ist ein Unternehmen erheblich in Deutschland tätig, auch wenn es weniger als EUR 5 Mio. Umsatz erzielt?

Diese und andere Fragen wollen das Bundeskartellamt und die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde mit ihrem am 14. Mai 2018 veröffentlichten Entwurf eines gemeinsamen Leitfadens zu den neuen Transaktionswert-Schwellen beantworten. » Lesen Sie mehr

13
Mrz
2018
Schnabl

Exzenterzähne – Schnabl obsiegt erneut in Wettbewerbsstreit

Ausgangslage

Im Januar 2015 erstritt der österreichische Stecktechnik-Pionier Schnabl Stecktechnik vor dem Bundesgerichtshof ein viel beachtetes Urteil zum ergänzenden wettbewerbsrechtlichen Leistungsschutz nach § 4 Nr. 3 lit. a) und b) UWG (BGH Urt. v. 22. Januar 2015, Az.: I ZR 107/13Exzenterzähne). Die Karlsruher Richter urteilten seinerzeit, dass auch ein ehemals patentrechtlich geschütztes Teilelement eines Produkts letzterem wettbewerbliche Eigenart verleihen kann. Dies insbesondere dann, wenn die konkrete Gestaltung des besagten Elements technisch nicht zwingend notwendig ist, sondern durch eine frei wählbare und austauschbare Gestaltung, die denselben technischen Zweck erfüllt, ersetzt werden kann, ohne dass damit Qualitätseinbußen verbunden sind. Der Bundesgerichtshof setzte damit ein klares Zeichen, dass wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz auch nach dem Auslaufen eines Patents Schutz bieten kann. » Lesen Sie mehr

12
Mrz
2018
Auto gruen

EuGH: Pflichtangaben auch bei Automobilwerbung auf YouTube-Channel

Wird durch einen Hersteller oder Händler ein neuer Pkw beworben, so müssen die Vorgaben der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) beachtet werden. Die auf einer europäischen Richtlinie basierende Verordnung soll es Verbrauchern ermöglichen, den Kraftstoffverbrauch sowie die CO²-Emissionen neuer Pkws direkt zu vergleichen. Die Verordnung hat jedoch ihre Tücken und gilt gemeinhin nicht als Meisterwerk eindeutiger Gesetzgebung. so kommt es immer wieder zu Auslegungsstreitigkeiten. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) durfte sich jüngst nun zur Anwendbarkeit der Pkw-EnVKV bei Werbevideos auf YouTube äußern.

Die Vorlagefrage drehte sich im Zusammenhang mit der in § 5 Abs. 2 PKW-EnVKV vorgesehenen Ausnahmeregelung um die Auslegung von Art. 1 Abs. 1 lit. a der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (RL 2010/13/EU). Mit Urteil vom 21. Februar 2018 (C-132/7) stellt der EuGH nun klar, dass sowohl der Online-Videokanal als solcher als das Werbevideo selbst nichtals audiovisueller Mediendienst im Sinne der Richtlinie zu qualifizieren sind. » Lesen Sie mehr