Sanierung und finanzielle Restrukturierung

7
Apr
2020

Restrukturierung in Zeiten des Coronavirus: Sanierung durch Planverfahren

Die enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie haben die deutsche Wirtschaft massiv getroffen. Für viele Branchen hat sich das Geschäftsklima erheblich verschlechtert. Geschäfte bleiben geschlossen, Lieferketten brechen ein, Umsätze sind deutlich zurückgegangen und Unternehmen müssen Kurzarbeit oder Zwangsurlaub einführen, um laufende Kosten zu senken. » Lesen Sie mehr

26
Mrz
2020

COVID-19: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht & weitere Regelungen

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie

Am 13.3.2020 hatte die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket –  insbesondere Liquiditätshilfen und steuerlichen Erleichterungen – beschlossen, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie einzudämmen. Aufgrund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage ist zu befürchten, dass die Hilfsmaßnahmen nicht bei allen Unternehmen rechtzeitig ankommen werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundestag am 25. 3.2020, den „Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafrecht“ beschlossen. Das Gesetz soll am 27.3.2020 vom Bundesrat verabschiedet werden und enthält zahlreiche Erleichterungen für Schuldner, insbesondere die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Pandemie geschädigte Unternehmen bis spätestens zum 30. 9.2020 sowie die Lockerung gesellschaftsrechtlicher Zahlungsverbote. Aus Sicht der Gläubiger sieht das Gesetz eine Reihe von Erleichterungen im Hinblick auf Insolvenzanfechtungs- und Haftungsrisiken im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftsbeziehung und insbesondere Sanierungskrediten vor. » Lesen Sie mehr

26
Mrz
2020

Steuerliche Erleichterungen bei Sanierungen

Die COVID-19 Krise wird viele Unternehmenssanierungen nötig machen. Dabei werden die neuen steuerlichen Instrumente zur Erleichterung von Sanierungen, die erst seit kurzer Zeit in Kraft sind, eine wichtige Rolle spielen. » Lesen Sie mehr

6
Nov
2019

Drittzahlungen im Konzern (vielleicht manchmal) doch nicht inkongruent!?

Eine Drittzahlung durch eine Konzerngesellschaft des Vertragspartners kann auch ohne (dreiseitige) vertragliche Abrede kongruent sein. Das setzt voraus, dass die poolführende Gesellschaft über Jahre ohne Beanstandungen die an die Konzerngesellschaften gerichteten Rechnungen vereinbarungsgemäß auch dann beglichen hat, wenn die internen Verrechnungskonten der Konzerngesellschaften im Soll standen. Entscheidend war dabei wohl insbesondere, dass nicht diejenige Konzerngesellschaft zahlte, die gerade über Liquidität verfügte, sondern die Poolführerin verlässlich als eine Art Bank für die Konzerngesellschaften agierte.

Anmerkung zu BGH 12.09.2019, Az.: IX ZR 16/18  » Lesen Sie mehr

7
Okt
2019

Steuerliche Korrekturen bei konzerninternen Finanzierungen

Mit einem Urteil vom 27.2.2019 (I R 73/16, BStBl. II 2019, 394) hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine Rechtsprechung zur internen Finanzierung grenzüberschreitend tätiger Konzerne grundlegend geändert. Entgegen seiner früheren Rechtsprechung schränkt der BFH die Bedeutung des sogenannten Konzernrückhalts wesentlich ein und weitet zugleich den Anwendungsbereich der Transfer Pricing Vorschriften aus. Die praktischen Auswirkungen dieser doppelten Rechtsprechungsänderung sind noch nicht absehbar. » Lesen Sie mehr