16
Mai
2016
Datenspeicherung
Tim Wybitul

EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Das EU-Parlament hat am 14. April 2016 eine umfassende Neuregelung des Datenschutzes verabschiedet. Die DSGVO bringt umfangreiche neue Anforderungen für Unternehmen. Sie tritt nach einer Übergangfrist von zwei Jahren im Mai 2018 in Kraft. Damit ist das bislang größte Reformvorhaben des EU-Datenschutzes nach einem über fünfjährigen Gesetzgebungsvorgang nun abgeschlossen. Der vorliegende Überblick fast wesentliche Veränderungen der GDSVO gegenüber der bisherigen deutschen Rechtslage nach dem BDSG zusammen. Er ermöglicht es dem Praktiker im Unternehmen, sich einen schnellen und unkomplizierten Überblick darüber zu verschaffen, an welchen Stellen und Prozessen im Unternehmen Anpassungen gegenüber bisherigen Datenschutz-Strukturen nötig sind. Die DSGVO bringt für Wirtschaftsunternehmen erhebliche Risiken und Mehraufwand mit sich. Unternehmen müssen umfassende neue Strukturen und Prozesse schaffen, um den Vorgaben der DSGVO zu entsprechen. Den zusätzlichen Anforderungen stehen zudem erhebliche Bußgelder und sonstige Haftungsrisiken gegenüber. Hier sind die Verschärfungen gegenüber dem bisherigen Recht besonders gravierend. Der Überblick zeigt die für die Praxis wichtigsten Veränderungen, ihre Auswirkungen für Unternehmen und gibt konkrete Empfehlungen für die Umsetzung der neuen Anforderungen.

Einen umfassenden Überblick finden Sie im Betriebs-Berater 2016 auf Seite 1077. Sie können den Beitrag mit freundlicher Genehmigung des dfv Verlags hier abrufen. Für weitere Informationen steht Ihnen unser Hogan Lovells Datenschutzteam gerne zur Verfügung.

4
Mai
2016
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Tim Wybitul

EU veröffentlicht Datenschutz-Grundverordnung: Finaler Text und Arbeitshilfen

Heute hat die Europäische Union die Endfassung der seit 2012 verhandelten EU-Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO veröffentlicht. Sie tritt in 20 Tagen in Kraft und gilt dann nach einer zweijährigen Übergangsfrist ab dem 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union unmittelbar und direkt. Für Unternehmen hat die Verordnung gravierende Folgen: Neben Schadensersatzklagen drohen bei Fehlern Bußgelder von bis zu vier Prozent des globalen (Konzern-)Umsatzes. Beteiligte Manager, Datenschützer und sonstige Entscheidungsträger müssen bei Verstößen mit Geldbußen bis 20 Mio. Euro rechnen. Zudem sind die inhaltlichen Anforderungen beim neuen Datenschutz sehr hoch: Sie betreffen viele Unternehmensbereiche, vor allem IT, Personal, Compliance, interne Revision und Vertrieb. » Lesen Sie mehr

16
Apr
2016
Kacheln bunt
Tim Wybitul

Folgen der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung für Arbeitgeber und Betriebsräte

Vorgestern hat das EU-Parlament die umfassende Reform des Datenschutzes beschlossen. Die Neuregelung hat umfassende Folgen für den Datenschutz am Arbeitsplatz. Im kommenden Mai-Heft der Zeitschrift für Datenschutz (ZD) erscheint ein mit freundlicher Genehmigung des Verlags C.H. Beck hier vorab abrufbarer Überblick zu den konkreten Folgen der Neuregelung. Der Beitrag fasst zunächst anhand konkreter Beispiele die für die Praxis wesentlichsten Änderungen beim Beschäftigtendatenschutz durch die DSGVO zusammen. Im Anschluss zeigt er Möglichkeiten auf, Probleme beim Datenschutz am Arbeitsplatz auch weiterhin mittels Betriebs-vereinbarungen zu lösen. Allerdings stellt Art. 88 Abs. 2 DS-GVO nicht unerhebliche Anforderungen auf. Diese Vorgaben müssen Arbeitgeber und Betriebsräte beim Abschluss neuer Kollektivvereinbarungen berücksichtigen. Sie müssen ggf. auch bestehende Regelungen anpassen. Unternehmen sollten daher ihre Betriebsvereinbarungen zeitig darauf prüfen, ob sie den ab 2018 geltenden Anforderungen des neuen EU-Datenschutzrechts entsprechen. Der vorliegende Beitrag fasst zusammen, welche neuen Erfordernisse die DS-GVO aufstellt. Zudem zeigt er Lösungsansätze, wie Unternehmen die neuen Anforderungen erfüllen können und dabei betriebliche oder organisatorische Nachteile vermeiden können.

14
Apr
2016
Europa
Tim Wybitul

Neues EU-Datenschutzrecht verabschiedet

EU-Parlament beschließt Reform des europäischen Datenschutzrechts

Die DS-GVO bringt umfangreiche neue Anforderungen für Unternehmen. Jan Philipp Albrecht, der Berichterstatter des EU-Parlaments bewertete die Neuregelung so: “Die Datenschutz-Grundverordnung schafft ein hohes einheitliches Maß an Datenschutz in der EU. Dies ist ein großer Erfolg für das Europäische Parlament und ein entschiedenes europäisches ‘Ja’ zu starken Verbraucherrechten und Wettbewerb im digitalen Zeitalter.” Die Pressemeldung des EU-Parlaments finden Sie hier. Eine übersichtlich gestaltete Druckversion des vorliegenden Beitrags können Sie hier abrufen, wegen eines umfassenden Skripts zur EU-DSGVO mit Checklisten, Beispielen, Schaubildern können Sie sich direkt an tim.wybitul@hoganlovells.com wenden. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen können Sie auf der Homepage der Zeitschrift für Datenschutz (Zitierquelle: ZD-Aktuell 2016, 04185) abrufen.

Die Verordnung tritt nach einer Umsetzungsfrist von zwei Jahren im Mai 2018 in Kraft. Die deutsche Fassung der vom EU-Rat am 8. April bereits gebilligten EU-Verordnung finden Sie hier.

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11
Apr
2016
Uhr
Tim Wybitul

Neuer EU-Datenschutz am 14. April 2016 verabschiedet

Am 14. April 2016 verabschiedete das EU-Parlament die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) . Die DS-GVO bringt umfangreiche neue Anforderungen für Unternehmen. Sie tritt 2018 in Kraft. Die deutsche Fassung der vom EU-Rat bereits gebilligten und am 14. April 2016 auch vom EU-Parlament angenommen EU-Verordnung finden Sie hier. » Lesen Sie mehr