28
Aug
2018
shutterstock_355674833
Dr. Thomas Frank

Rechnungszins für Pensionsrückstellungen bleibt unverändert

Die Zinssätze zur Berechnung der Pensionsrückstellungen für die Steuer- und Handelsbilanz bleiben bis auf weiteres unverändert. Seit 1982 werden Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz mit einem Zinssatz von 6 % berechnet. Der Zinssatz wird in § 6a Abs. 3 Satz 3 EStG gesetzlich vorgeschrieben. Für die Handelsbilanz errechnet sich die Pensionsrückstellung aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). » Lesen Sie mehr

20
Mrz
2018
Euro Scheine
Dr. Thomas Frank

Invalidenrente ist rückwirkend zu zahlen

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat entschieden, dass eine betriebliche Invalidenrente rückwirkend ab dem Zeitpunkt zu gewähren ist, zu dem die Erwerbsminderung eingetreten ist (LAG Düsseldorf vom 22. Dezember 2017, 6 Sa 983/16). Eine Zahlung erst ab Antragstellung ist unzulässig, wenn nach den Versicherungsbedingungen einer Pensionskasse mit dem Antrag auch die Nachweise für die Voraussetzungen der Invalidenrente vorzulegen sind. Die Revision wurde vom Landesarbeitsgericht zugelassen. » Lesen Sie mehr

20
Feb
2018
Euromünzen
Dr. Thomas Frank

Junge Ehepartner gehen leer aus

Eine so genannte Altersabstandsklausel, die eine Witwen- oder Witwerrente in der betrieblichen Altersversorgung ausschließt, wenn der Altersabstand mehr als 15 Jahre beträgt, ist wirksam. Das hat heute das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden (3 AZR 43/17). » Lesen Sie mehr

24
Okt
2017
Figuren
Dr. Thomas Frank

Betriebsrenten für Geringfügig Beschäftigte

Geringfügig Beschäftigte sind nach einer Entscheidung des LAG München vom 13. Januar 2016 (10 Sa 544/15) regelmäßig in die betriebliche Altersversorgung aufzunehmen. Die Revision gegen dieses Urteil wurde vom Arbeitgeber zurückgenommen, der für den 17. Oktober 2017 anberaumte Termin aufgehoben. Die Gründe des Arbeitgebers für die Rücknahme der Revision sind nicht bekannt. » Lesen Sie mehr

4
Sep
2017
80916409_Text_2image_1
Dr. Thomas Frank
& Dr. Ingmar Dörr

BMF: Gewinnerhöhende Auflösung von Pensionsrückstellungen droht

Wird in einer Versorgungsordnung die Vollendung des 65. Lebensjahres als Altersgrenze für den Eintritt des Versorgungsfalles festgelegt, kann dies so zu verstehen sein, dass damit die gesetzliche Regelaltersgrenze gemeint ist. Jedenfalls für Gesamtversorgungssysteme hat das Bundesarbeitsgericht dies wiederholt bestätigt (BAG v. 15. Mai 2012, 3 AZR 11/10 und v. 13. Januar 2015, 3 AZR 897/12). Die Versorgungsleistung kann daher bis zu zwei Jahre später, nämlich mit 67 Jahren fällig werden. Die Finanzverwaltung will entsprechend höhere Rückstellungen und einen höheren Betriebsausgabenabzug für Unterstützungskassen aber nur dann anerkennen, wenn diese höhere Altersgrenze auch schriftlich fixiert wird (BMF-Schreiben v. 9. Dezember 2016, Gz. IV C 6 – S 2176/07/10004 :003). In den meisten Fällen bleibt hierfür nur noch bis zum 31. Dezember 2017 Zeit. » Lesen Sie mehr