5
Jun
2020
Dr. Reimo Richarz

Arbeitsrecht: Unternehmen in der Krise – erst Kurzarbeit, dann Insolvenz?

Die Corona-Krise zeigt bereits nach wenigen Monaten erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Lage vieler Unternehmen. Während sich die Bundesregierung bemüht, Hilfspakete auf den Weg zu bringen und Kurzarbeit zu fördern, sind die Folgen für viele Branchen vernichtend. Manche Unternehmen werden auf lange Sicht eine Insolvenz nicht abwenden können. Eine bevorstehende Insolvenz zeichnet sich oft dadurch ab, dass der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage ist, seine Arbeitnehmer zu bezahlen. » Lesen Sie mehr

27
Mai
2020
Dr. Reimo Richarz

Arbeitsrecht: Zurück zur neuen Normalität – können Kantinen wieder öffnen?

Unternehmen haben schnell und effektiv auf die Ausbreitung des Corona-Virus reagiert. Erste Schritte waren dabei oft die Schließung von Gemeinschaftsräumen und Kantinen. Jetzt, da erste Lockerungen erfolgen und die Gesellschaft sich wieder öffnet, muss auch das Arbeitsleben zu einer Form der „neuen Normalität“ zurückfinden. Das betrifft insbesondere die Kantinen. Hier müssen Unternehmen und Mitarbeiter einige Spielregeln beachten. » Lesen Sie mehr

11
Mai
2020
Dr. Reimo Richarz

Arbeitsrecht: Home-Office wegen Corona – Wer trägt die Kosten?

Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Arbeitgeber ihre Mitarbeiter an den heimischen Schreibtisch geschickt. Nachdem dieser Zustand nun schon länger andauert, stellt sich die Frage, wer für die etwaigen Zusatzkosten, zum Beispiel den erhöhten Stromverbrauch und zusätzliche Arbeitsmittel, aufkommt. » Lesen Sie mehr

22
Apr
2020
Dr. Reimo Richarz

Arbeitsrecht: Wie können Arbeitgeber „sparen“, um Kurzarbeit zu verhindern?

Die Bundesregierung setzt auf Kurzarbeit, um Unternehmen in der pandemiebedingten Wirtschaftskrise zu unterstützen. Unternehmen können aber auch auf anderem Wege „sparen“, um ihre Liquidität und damit auch langfristig den Lohn für die Mitarbeiter zu sichern. Manches kann der Arbeitgeber einseitig umsetzen, vieles erfordert aber die Zustimmung der Mitarbeiter und eines bestehenden Betriebsrats. Ein Überblick. » Lesen Sie mehr

26
Apr
2019
Dr. Reimo Richarz

Arbeitszeitbetrug mit Billigung des Vorgesetzten: Fristlose Kündigung wirksam

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte sich mit der außerordentlichen Kündigung eines Arbeitnehmers zu befassen, der in Abstimmung mit seinem Vorgesetzten und der Personalreferentin über mehrere Jahre hinweg dem Arbeitgeber gegenüber mehr Überstunden angab als er tatsächlich erbrachte (vgl. BAG v. 13. Dezember 2018 – 2 AZR 370/18). Diese Vorgehensweise sollte als „finanzieller Ausgleich“ für – aus Sicht des Arbeitnehmers zu Unrecht – nicht mehr gewährte Erschwerniszuschläge gelten.

Die Erfurter Richter entschieden, dass die vorsätzliche falsche Angabe von Überstunden die außerordentliche Kündigung rechtfertige. Dass das Vorgehen mit dem Vorgesetzten und der Personalreferentin abgestimmt war, entlaste den Mitarbeiter nicht. Das BAG sah das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber erst Recht als zerstört an, da gerade das Zusammenwirken der Beteiligten die Aufdeckung der falschen Angaben zusätzlich erschwert habe. Damit bleibt das BAG seiner Linie treu, nach der jede Form von Arbeitszeitbetrug eine (außerordentliche) Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen kann. » Lesen Sie mehr