Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)

Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)

Kartellrecht / München
18
Sep
2020
Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)
& Christian Ritz, LL.M. (USYD)
Dr. Falk Schöning
Dr. Falk Schöning
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& Dr. Falk Schöning
& Dr. Florian von Schreitter

From „One Stop“ to „Full Stop“? Änderungen in EU-Fusionskontrolle angekündigt

Am 11. September 2020 hat Margrethe Vestager, Kommissarin für Digitales, Wettbewerb und geschäftsführende Vizepräsidentin der EU-Kommission, in einer Rede bei der Annual Competition Conference der International Bar Association einige Gedanken zur Zukunft der EU-Fusionskontrolle geäußert. Diese hätten im Fall ihrer Umsetzung erhebliche Auswirkungen auf die Fusionskontrollpraxis in Europa – einschließlich der der Mitgliedstaaten. » Lesen Sie mehr

2
Sep
2020
Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)
Adrian Emch
Adrian Emch
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& Adrian Emch

Chinas Wettbewerbsbehörde veröffentlicht Kartellrechtsleitlinien

Anfang August 2020 hat Chinas Wettbewerbsbehörde State Administration for Market Regulation („SAMR“) ein Buch mit verschiedenen Leitlinien zur Auslegung des chinesischen Kartellrechts veröffentlicht. Diese Leitlinien wurden von der Antimonopolkommission erlassen, die der SAMR vorgesetzt und nach dem chinesischen Antimonopolgesetz zum Erlass von Kartellleitlinien befugt ist. Auch wenn die Leitlinien keine Gesetzeskraft haben, wird ihnen in der Anwendungspraxis erhebliche Bedeutung zukommen.

In dem Buch sind vier Leitlinien zusammengefasst. Zwei davon betreffen materiell-rechtliche Regelungen, einerseits zur Anwendung des Kartellrechts im Automobilsektor („Automobil-Leitlinien“), anderseits kartellrechtliche Vorgaben für die Ausübung geistiger Eigentumsrechte („IPR-Leitlinien“). Die anderen beiden Leitlinien enthalten Verfahrensregeln für Anträge auf Kronzeugenbehandlung und Verpflichtungszusagen („Commitments“).

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30
Jun
2020
Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)
& Christian Ritz, LL.M. (USYD)
& Johanna Brock-Wenzek

Die Sanierungsfusion in Zeiten von COVID-19

Die anstehende Marktkonsolidierung birgt fusionskontrollrechtliche Herausforderungen

Die COVID-19-Pandemie ist schon lange nicht mehr nur eine Gesundheitskrise, sondern hat sich zu einer globalen Wirtschaftskrise entwickelt, die viele Unternehmen in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten bringt. Erwartet wird eine Konsolidierung, bei der finanziell angeschlagene oder insolvente Unternehmen übernommen werden. Auch der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, hält eine Übernahmewelle in Folge der Corona-Krise für ein mögliches Szenario.

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24
Mrz
2020
Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)
& Christian Ritz, LL.M. (USYD)
& Matthias Schlau, LL.M. (University of Glasgow)

Strukturkrisenkartelle in Zeiten von COVID-19

„Das Kartellrecht erlaubt weitgehende Kooperationen zwischen Unternehmen, wenn es dafür – wie in der aktuellen Situation – gute Gründe gibt“. Mit diesen Worten hat die dpa am 20. März 2020 den Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, zitiert.

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19
Mrz
2020
Dr. Christoph Wünschmann, LL.M. (UCL)
Dr. Martin Sura
Dr. Martin Sura
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& Dr. Martin Sura
& Dr. Marc Schweda
Dr. Falk Schöning
Dr. Falk Schöning
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& Dr. Falk Schöning
& Christian Ritz, LL.M. (USYD)

Kartellrecht in Zeiten von COVID-19: Fusionskontrolle

Die Ausbreitung des Virus COVID-19 in Europa und weltweit wirkt sich bereits massiv auf die Strukturierung und Durchführung von M&A-Transaktionen aus. Unternehmen müssen sich im Bereich der Fusionskontrolle auf veränderte Rahmenbedingungen einstimmen. Die Kartellbehörden sind derzeit weniger handlungsfähig als gewöhnlich und haben teilweise sogar Mühe, den ordentlichen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Die gegenwärtige Situation erfordert teils massive administrative Anpassungen auf Seiten der Behörden, die sich auf deren interne Abläufe aber auch die Kommunikation mit Unternehmen auswirken.

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