Dr. Tim Gero Joppich

Dr. Tim Gero Joppich

Arbeitsrecht / Düsseldorf
19
Jun
2020
Dr. Tim Gero Joppich
Dr. Martin Pflüger
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& Dr. Martin Pflüger

Q&A: Einsatz der Corona-Warn-App der Bundesregierung im Betrieb

Seit Dienstag steht die so genannte „Corona-Warn-App“ der Bundesregierung zum Download zur Verfügung. Die App, die auf Smartphones mit den Betriebssystemen Android oder iOS genutzt werden kann, wird vom Robert Koch-Institut angeboten und betrieben. Sie funktioniert kurz zusammengefasst wie folgt:

Die Corona-Warn-App wird freiwillig heruntergeladen und auf dem Smartphone des Nutzers installiert. Wenn der Nutzer sein Smartphone mit sich führt und die Bluetooth-Funktion aktiviert ist, registriert die App „Risiko-Begegnungen“ mit anderen Smartphones, auf denen die App ebenfalls installiert ist. Sofern gewisse Bedingungen hinsichtlich der Nähe der Smartphones zueinander und der Dauer der Begegnung erfüllt sind, die nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts für eine erhöhte Ansteckungswahrscheinlichkeit sprechen, tauschen die jeweiligen Apps hierzu verschlüsselte Zufallscodes aus. Die App speichert dabei unmittelbar auf dem Smartphone (und nicht etwa auf einem zentralen Server) die verschlüsselten Codes derjenigen Nutzer, mit denen eine solche risikohafte Begegnung stattgefunden hat. Wird dann ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet (und wurde dieses Testergebnis verifiziert) kann er hierüber – wiederum freiwillig und ohne Offenlegung seiner Identität – mittels der App informieren. Daraufhin werden dann die verschlüsselten Codes des positiv getesteten Nutzers auf den Corona-Warn-App-Server geladen. Andere Smartphones mit Corona-Warn-App laden mehrfach täglich von diesem Server die veröffentlichten Kennungen herunter und gleichen diese mit den jeweils lokal in der App gespeicherten Codes von Risiko-Begegnungen ab. Kommt es hier zu einer Übereinstimmung, wird der Nutzer, der eine Begegnung mit der infizierten Person hatte, über seine App gewarnt. Informationen darüber, wer die Kontaktperson war bzw. wann und wo dieser Kontakt genau stattgefunden hat, erhält der Nutzer nicht.

Infolge der Verfügbarkeit der Corona-Warn-App stellt sich für Arbeitgeber die Frage, ob und ggf. inwieweit sie diese zur Prävention und zur Umsetzung ihrer Fürsorgepflicht in ihren Betrieben einsetzen können.

Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang: » Lesen Sie mehr

6
Feb
2018
Dr. Tim Gero Joppich

Durchbruch in der Metall-Tarifrunde 2018

In der Nacht auf den 6. Februar 2018 wurden die Tarifverhandlungen zwischen IG-Metall und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall in Baden-Württemberg zum Abschluss gebracht. Vorangegangen waren insgesamt sechs Verhandlungsrunden sowie ein erstmals bundesweiter 24-stündiger Warnstreik in der Metallbranche. Die Tarifparteien einigten sich auf den nun vorliegenden Tarifvertrag, der etwa 900.000 im Bezirk » Lesen Sie mehr

27
Jan
2016
Dr. Tim Gero Joppich

Arbeitsrecht 2016 – Diese Neuregelungen sollten Sie kennen!

Wie jedes Jahr sind zum 1. Januar zahlreiche arbeitsrechtliche Neuregelungen in Kraft getreten. In vieler Hinsicht wird 2016 ein für das Arbeitsrecht spannendes Jahr werden, da die Bundesregierung noch „Stück für Stück“ die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele abarbeitet. » Lesen Sie mehr