4
Feb
2018
Blockchain
Ruth Maria Bousonville
Dr. Nils Rauer, MJI
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Blockchain – EU-Kommission ruft eigenes Forum ins Leben

Die Europäische Kommission hat am 1. Februar 2018 ein Forum wie auch eine Beobachtungsstelle zum Thema Blockchain ins Leben gerufen (Pressemitteilung). Beides steht im Kontext des Bestrebens, einen real existierenden Digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Zu diesem Zweck hat die Kommission seit Mai 2015 eine Vielzahl von  Konsultationen durchgeführt, Mitteilungen publiziert, Gesetzesinitiativen angestoßen sowie Verordnungs- und Richtlinienentwürfe erarbeitet.

Das Thema Blockchain (sieh auch unsere Blog-Reihe) wurde dabei zunächst eher stiefmütterlich behandelt. Erst in ihrer Mid-Term Review vom 10. Mai 2017 positionierte sich die Kommission zu den Neuerungen dieser Technologie. Deren Bedeutung unterstreicht auch der Rat in seiner Verlautbarung vom 19. Oktober 2017. Er betont dabei die „Dringlichkeit der Auseinandersetzung“ mit der Blockchain-Technologie und unterstreicht die Notwendigkeit eines hohen Niveaus „in Bezug auf Datenschutz, digitale Rechte und ethische Standards“. » Lesen Sie mehr

10
Jan
2018
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Ruth Maria Bousonville
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Blockchain: Kodak startet Kryptowährung KODAKCoins

Das Thema Blockchain ist in aller Munde. Dies auch, aber eben nicht nur in Zusammenhang mit der Kryptowährung Bitcoin. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten in einer Reihe sogenannter „Use Cases“ der Blockchain-Technologie näher beleuchtet (siehe unsere Blogs zu diesem Themenkomplex). Insbesondere haben wir die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie im Kontext des Urheberrechts thematisiert. Nun hat der Pionier der Fotografie, der U.S.-amerikanische Hersteller KODAK, mit einer neuen Kryptowährung namens „KODAKCoins“ den bereits antizipierten Weg beschritten und eine digitale Währung zum Zweck des Rechtemanagements im Bereich der Fotografie erschaffen.

Die neue Kryptowährung basiert auf der Zusammenarbeit zwischen KODAK und WENN Digital. Es ist das Ziel, ein System zu schaffen, welches Fotografen und Foto-Agenturen erlaubt, eine digitale Rechteverwaltung wie auch ein effektives Vergütungssystem aufzubauen. Herzstück soll die auf der Blockchain-Technologie basierende KODAKOne-Plattform sein. Ein ICO (Initial Coin Offering), mithin also eine Crowd Funding Solution, soll laut KODAK am 31. Januar 2018 folgen. » Lesen Sie mehr

28
Dez
2017
Lichtstrahl
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Free flow of data – Der Rat bezieht Position

Am 13. September 2017 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Verordnung über einen Rahmen für den freien Verkehr nicht personenbezogener Daten in der Europäischen Union (COM(2017) 495 final) unterbreitet. Im Kern geht es um die Erleichterung des grenzüberschreitenden Datenverkehrs im Europäischen Binnenmarkt. Die Initiative, die allein nicht personenbezogene Daten zum Gegenstand hat, ist Teil der Strategie für einen Digitalen Binnenmarkt. Am 19. Dezember 2017 hat nunmehr der Rat Position bezogen und einen überarbeiteten Verordnungsentwurf vorgelegt. Mit diesem will der Rat nun in die Verhandlungen mit dem Parlament und der Kommission gehen. » Lesen Sie mehr

20
Dez
2017
Finance
Ruth Maria Bousonville
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Bankdaten – wie darf man sie nutzen?

Kontoinformationsdienste sind im Kommen. Wir sind es gewohnt, überall und jederzeit auf unsere Daten zugreifen zu können, und so wollen wir es auch mit unseren Finanzdaten halten. Wer unsere Finanzdaten hat, kann damit aber noch viel mehr, als sie uns allein in aggregierter Form und „aufgehübscht“ anzuzeigen. Aber darf er das auch? » Lesen Sie mehr

28
Sep
2017
FinTech
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FinTech Talk – Datenschutz, Datensicherheit & Datenwirtschaft

Diese Themen wurden gestern Abend in lebhafter Runde im Rahmen unseres FinTech Talks diskutiert. Dabei tauschten sich die Teilnehmer insbesondere zu folgenden Thesen intensive aus:

Mitarbeiter: KYJ – Know Your Job

Strukturen schaffen, Grundwissen vermitteln, Problembewusstsein fördern, Hilfe bieten, Kompetenz aufbauen – so nimmt man Mitarbeiter mit und erhöht die Compliance im täglichen Geschäft

Die neue Datenschutzgrundverordnung birgt viel Neues, aber die Sachverhalte lassen sich mit bewährten Methoden fassen.

Kunden: Transparenz schaffen, Wahlmöglichkeiten bieten

Datenschutz geht auf vielerlei Weise, welche ist die beste? Gesetzlicher Erlaubnistatbestand oder Einwilligung – was macht der Kunde mit?

Für ein gutes Produkt macht jeder Kunde Kompromisse bei seinen Daten – Convenience geht vor Datensparsamkeit. Daher lohnt das es, Optionen zu bieten und sich weitergehende Nutzungsrechte zu sichern.

Partner: Verantwortlichkeiten und Rechte an Daten klären

Daten – nicht nur personenbezogene – sind ein Asset. Klare Verhältnisse bieten Rechtssicherheit. Vieles kann vertraglich frei gestaltet werden. Dies gilt für Datennutzung, Zuordnung von Daten, Datentransfer und vieles mehr.

Die klare Benennung der betroffenen Daten und zielgenaue Regelung der Berechtigungen ist essentiell für die Geschäftsentwicklung.