Johannes Groß

Johannes Groß

IERP / Frankfurt am Main
21
Sep
2018
shutterstock_134417726
Johannes Groß
& Dr. Tobias Faber

Blockchain & Project Finance?

Die Weltbank startet ersten weltweiten Blockchain Bond mit 100 Millionen AU$

Geschäftliche Transaktionen finden in jeder Sekunde eines jeden Tages statt. Gerade in einer so schnelllebigen und globalen Welt könnten neue Technologien wie die Distribute Ledger Technology (DTL), bei der Transaktionen innerhalb eines Computernetzwerkes automatisch und ohne Intermediär, geprüft, validiert und ausgelöst werden,und Blockchain eigentlich zu mehr Sicherheit und Transparenz führen.

Doch in den letzten Monaten hat die Blockchain-Technologie auch immer wieder einmal für negative Berichterstattung gesorgt. In Deutschland kam es im April 2018 zum einem weithin beachteten Ereignis für die Fintech- und Krypto-Szene: Nachdem das Frankfurter Fintech Savedroid lange als Vorzeige-Finanz-Startup galt, verlor dessen Token (eine Art Gutschein für künftige Dienstleistungen) an seinem ersten Handelstag 85% seines ursprünglichen Wertes [hier dazu mehr]. Der Krypto-Börsengang (ICO, initial coin offering) führte zu hohen Verlusten für die Anleger. Ursächlich für das Desaster war die als PR-Gag geplante Meldung, der Gründer habe sich mit dem Geld der Investoren (laut eigenen Angaben ca. 40 Mio. Euro) abgesetzt. Bis heute konnte sich das Token von diesem negativen Trend nicht erholen. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen Savedroid. » Lesen Sie mehr

19
Apr
2018
shutterstock_134417726
Johannes Groß
& Dr. Tobias Faber

IT-Sicherheitsbedenken verzögern Smart Meter roll-out weiter

Eigentlich sollte der Smart Meter roll-out im Q1 2018 beginnen. Ob der roll-out noch 2018 kommt, bleibt nach Aussage des BSI unklar. Usrächlich ist die stockende Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI). Geplante Investitionen der Stadtwerke und Versorger müssen daher verschoben werden.

Mit Smart Metern sind sogenannte intelligente Stromzähler gemeint, d.h.solche,die nicht nur den aktuellen Verbrauch konkret bestimmen, sondern den Verbrauch auch in Echtzeit an den Betreiber des Smart Meters übermitteln können. Ziel ist zudem, mittels der Smart Meter vernetzte Haushaltsgeräte zu steuern. Dadurch sollen diese Geräte in Niedrigpreiszeiten eingeschaltet werden, um die Energiekosten zu senken. Langfristig sollen die Smart Meter zum Aufbau eines Smart Grid – eines digital vernetzten Stromnetzes – beitragen. » Lesen Sie mehr

10
Feb
2018
shutterstock_134417726
Johannes Groß
& Dr. Tobias Faber

Deutschland zukünftiges Digitalland? – Was der Koalitionsvertrag 4.0 kann.

Unter der Überschrift „Ein neuer Aufbruch für Europa – eine neue Dynamik für Deutschland – ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, haben sich CDU, CSU und SPD geeinigt: Die digitale Infrastruktur Deutschlands soll “Weltklasse” werden.

Der Vertrag setzt ambitionierte Ziele. Deutschland als führende Nation im Bereich digitaler Infrastruktur, mit mehr IT-Sicherheit und weniger Regulierung. Wie eine mögliche”GroKo” die Leitidee Digitalisierung umzusetzen sucht und welche Auswirkungen dies auf IoT-Dienstleister und IoT-Geschäftsmodelle haben könnte, beleuchten wir anhand einiger ausgewählter Punkte.

Deutschlandweite digitale Infrastruktur

Der Ausbau digitaler Infrastruktur ist ein leidiges Thema der Deutschen. Der Fortschritt beim Breitband- und Mobilfunknetzbau hinkt anderen europäischen Staaten noch immer hinterher. » Lesen Sie mehr

18
Jan
2018
shutterstock_134417726
Johannes Groß
& Dr. Tobias Faber

Cybersicherheit im IoT – “Meltdown” und “Spectre” zeigen Bedeutung der Updatepflicht

Das Thema Cybersicherheit ist aus den tagesaktuellen Medien nicht mehr wegzudenken. Nahezu jeden Tag kommt es zu neuen sicherheitsrelevanten Enthüllungen. Die jüngsten Veröffentlichungen in Bezug auf die Sicherheitslücken “Meltdown” oder “Spectre” zeigen, dass Sicherheitslücken nicht nur in der eingesetzten Software, sondern auch in verbauter Hardware bestehen können. Beide jetzt beschriebenen Schwachstellen setzten erstmalig auf CPU-Ebene, also prozessorseitig, an. Die Chip-Hersteller arbeiten bereits an Patches und Updates die zwar diese Sicherheitslücken schließen würden, ein vollständiger Schutz ließe sich jedoch nur mit einem vollständigen Austausch der Chips bewerkstelligen. » Lesen Sie mehr

17
Nov
2017
shutterstock_134417726
Johannes Groß
& Dr. Tobias Faber

Predictive Maintenance – Maschinendaten sinnvoll nutzen!

Die deutsche Industrie steht vor einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) sind Schlagwörter, die diesen Veränderungsprozess beschreiben. Gerade das Internet of Things, also das Internet der Dinge, beschreibt dabei eine Vernetzung nahezu aller Objekte und den damit verbundenen  Zugang zu einer enormen Datenmenge in Echtzeit (Big Data). Die Aufbereitung und sog. Veredelung dieser Big Data eröffnet vielfältige neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Eine typischerweise diskutierte IoT-Anwendung ist das Predictive Maintenance. Das Predictive Maintenance – zu Deutsch: vorausschauende Wartung – ist bereits heute ein immer häufiger anzutreffende Digitalisierungsanwendung im Anlagen- und Maschinenbau und gilt als eine der Schlüsselinnovationen des Industrial Internet of Things (IIoT).

Was ist Predictive Maintenance

Der (deutsche) Anlagen- und Maschinenbau ist eine Branche, die durch zwei wesentliche Pfeiler geprägt ist: (1) Hohe Investitionskosten in Anlagen- und Maschinentechnik, die vor Schäden geschützt werden muss, und (2) Geschäftsmodelle, deren Wirtschaftlichkeit von einer hohen Verfügbarkeit dieser Anlagen ausgehen. » Lesen Sie mehr