21
Sep
2016
hl-frankfurt
Tim Wybitul
Tim Wybitul
Arbeitsrecht, Compliance / Frankfurt
E-Mail: tim.wybitul@hoganlovells.com
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Tim Wybitul

CCZ-Beitrag: Welche Folgen hat die EU-Datenschutz-Grundverordnung für Compliance?

Das EU Parlament hat kürzlich eine umfassende Reform des Datenschutzrechts beschlossen. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bringt zahlreiche Anforderungen mit sich, die sich auch auf die Arbeit der Compliance-Funktion auswirken. Sie stellt erhebliche Anforderungen an die Verarbeitung personenbezogener Daten auf.

Bei Fehlern beim Datenschutz drohen künftig Bußgelder von bis zu vier Prozent des Vorjahresumsatzes eines Unternehmens. Bei unzulässigen Datenverarbeitungen können betroffene Personen zusätzlich Schadensersatz für materielle und immaterielle Schäden verlangen. Zudem sieht das neue Datenschutzrecht bei Verstößen gegen die Verordnung ein Verbandsklagerecht vor. Nach einer etwa zweijährigen Umsetzungsfrist ilt die DSGVO ab dem 25.5.2018 in der gesamten EU. Sie wirkt in sämtlichen Mitgliedstaaten unmittelbar und direkt. Anders als eine EU-Richtlinie bedarf die DSGVO keiner weiteren Umsetzungsakte.

Unternehmen sind gut beraten, zeitig die notwendigen Schritte zur Umsetzung der neuen Anforderungen einzuleiten. Der vorliegende Beitrag aus der aktuellen Corporate Compliance-Zeitschrift (CCZ) erscheint mit freundlicher Genehmigung des Verlag C.H. Beck. Er zeigt anhand von Compliance-Kontrollen und internen Ermittlungsmaßnahmen, welche Anforderungen die DSGVO stellt und wie man diese effektiv umsetzt. Eine entsprechende Checkliste und Erläuterungen helfen bei der Umsetzung der neuen Vorgaben in der Compliance-Praxis.

Sie können den Beitrag hier gratis abrufen. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen sollte, finden Sie vielleicht auch unseren Praxisleitfaden ‘EU-Datenschutz-Grundverordung im Unternehmen’ hilfreich. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um den Datenschutz zur Verfügung.