16
Apr
2016

Folgen der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung für Arbeitgeber und Betriebsräte

Vorgestern hat das EU-Parlament die umfassende Reform des Datenschutzes beschlossen. Die Neuregelung hat umfassende Folgen für den Datenschutz am Arbeitsplatz. Im kommenden Mai-Heft der Zeitschrift für Datenschutz (ZD) erscheint ein mit freundlicher Genehmigung des Verlags C.H. Beck hier vorab abrufbarer Überblick zu den konkreten Folgen der Neuregelung. Der Beitrag fasst zunächst anhand konkreter Beispiele die für die Praxis wesentlichsten Änderungen beim Beschäftigtendatenschutz durch die DSGVO zusammen. Im Anschluss zeigt er Möglichkeiten auf, Probleme beim Datenschutz am Arbeitsplatz auch weiterhin mittels Betriebs-vereinbarungen zu lösen. Allerdings stellt Art. 88 Abs. 2 DS-GVO nicht unerhebliche Anforderungen auf. Diese Vorgaben müssen Arbeitgeber und Betriebsräte beim Abschluss neuer Kollektivvereinbarungen berücksichtigen. Sie müssen ggf. auch bestehende Regelungen anpassen. Unternehmen sollten daher ihre Betriebsvereinbarungen zeitig darauf prüfen, ob sie den ab 2018 geltenden Anforderungen des neuen EU-Datenschutzrechts entsprechen. Der vorliegende Beitrag fasst zusammen, welche neuen Erfordernisse die DS-GVO aufstellt. Zudem zeigt er Lösungsansätze, wie Unternehmen die neuen Anforderungen erfüllen können und dabei betriebliche oder organisatorische Nachteile vermeiden können.

 

Verfasst von Tim Wybitul (aus der Sozietät ausgeschieden)