5
Jan
2016
Datenspeicherung
Tim Wybitul
Arbeitsrecht, Compliance / Frankfurt
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Tim Wybitul

F.A.Z.-Kolumne: Was haben die neuen EU-Datenschutzregeln mit mir zu tun?

Jahrelang haben die Beteiligten verhandelt. Nun hat sich die Europäische Union auf ein neues Datenschutzrecht geeinigt. Was bedeutet das?

Die neuen Vorschriften gelten ab 2018 einheitlich in ganz Europa. Der bisherige Flickenteppich an nationalen Regeln wird durch eine einzige EU-Datenschutzgrundverordnung ersetzt. Fehler beim Datenschutz können dann fatale Folgen haben. Es drohen Bußgelder von bis zu 20 Millionen oder bis zu vier Prozent des gruppenweiten Jahresumsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist.

Arbeitgeber sind also gut beraten, sich bald mit den neuen Anforderungen zu befassen. Denn für einige Themen sind zwei Jahre Umsetzungsfrist nicht viel Zeit. Etwa für Betriebsvereinbarungen. Zwar können Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat weiterhin den Umgang mit Arbeitnehmerdaten erlauben. Die Anforderungen werden aber deutlich höher. Die neue Verordnung für die Europäische Union fordert, dass solche Betriebsvereinbarungen angemessene und spezifische Regelungen zum Schutz der Menschenwürde, der Grundrechte und der berechtigten Interessen von Arbeitnehmern vorsehen, insbesondere in Bezug auf die Transparenz von Datenverarbeitungen, die Übermittlung von Daten zwischen Konzernunternehmen und die Überwachung am Arbeitsplatz.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier. Einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Änderungen durch das neue EU-Datenschutzrecht sowie ausführliche und aktuelle Informationen zu allen Fragen des Datenschutzes können Sie auf unserem Hogan Lovells Datenschutz-Blog abrufen.