13
Jul
2015

Betriebsrentenreform: höherer Aufwand und Anpassungsbedarf für Versorgungspläne

Am 1. Juli 2015 hat das Kabinett einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie beschlossen. Diese soll die Bedingungen für die betriebliche Altersversorgung verbessern und die Mobilität zwischen den Mitgliedstaaten erleichtern. Der Aufwand der Unternehmen wird jedoch steigen – sowohl in finanzieller wie auch in administrativer Hinsicht.

Die EU-Mobilitätsrichtlinie, die bereits am 20. Mai 2014 in Kraft getreten ist, zwingt den deutschen Gesetzgeber nun, vor allem neue Regelungen für die Anwartschaften ausgeschiedener Arbeitnehmer zu schaffen. Bei einem Arbeitsplatzwechsel sollen diese nicht mehr verloren gehen und keine Nachteile für die Betriebsrente entstehen.

Neben einer Absenkung der Unverfallbarkeitsfrist auf in Zukunft drei Jahre und des Mindestalters für den Erwerb einer unverfallbaren Anwartschaft auf 21 Jahre führt der Gesetzentwurf insbesondere eine Dynamisierung von Anwartschaften ein. Dem Arbeitgeber werden umfangreiche Auskunftspflichten hinsichtlich erworbener Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung auferlegt. Zudem schränkt der Gesetzentwurf die Abfindungsmöglichkeiten ein und regelt die Rentenanpassung bei Direktversicherungen und Pensionskassen neu.

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